Gesundheit

«Ich hatte das Gefühl, erdrückt zu werden»: Triathletin landet nach Zeckenbiss im letzten Moment im Spital

«Ich hatte das Gefühl, erdrückt zu werden»: Triathletin landet nach Zeckenbiss im letzten Moment im Spital

Das Gesundheitsmagazin zeichnet die Geschichte von Irene Gambaro nach – diese hat nicht nur überlebt, sondern leistete nur ein halbes Jahr später schier Unglaubliches.

Irene Gambaro war kurz vor ihrem nächsten Triathlon, als sie sich plötzlich krank fühlte. Ihr erster Spitalbesuch endete mit einer Fehldiagnose. Doch die 64-Jährige hatte eine Hirnhautentzündung – und ihr Zustand wurde schlechter und schlechter.

Ein kleiner Stich hatte im letzten Sommer bei der Triathletin Irene Gambaro schwere gesundheitliche Beschwerden ausgelöst. Nach einer anfänglichen Fehldiagnose wurde nach einem erneuten Untersuch endlich die Ursache für den besorgniserregenden Zustand der Sportlerin aus Zürich gefunden.

Irene Gambaro litt an FSME, einer Hirnhautentzündung, ausgelöst durch einen unentdeckten Zeckenstich.

«Es war fast zu spät, als ich endlich wieder im Spital war deswegen», sagt sie in der Sendung «CheckUp». Ihr Zustand sei zuletzt kritisch gewesen. «Der ganze Rumpf war wie in einem Korsett, ich hatte das Gefühl, erdrückt zu werden», erzählt Gambaro. An Bewegung war jetzt nicht mehr zu denken. «Ich konnte mich kaum mehr auf den Beinen halten.» Trotz Behandlung im Spital kann eine Hirnhautentzündung tödlich enden. 

Nur bei einem Prozent kommt es zu einer Hirnhautentzündung.

Nur bei einem Prozent kommt es zu einer Hirnhautentzündung.

Doch die Geschichte der Sportlerin hat ein Happy End. Zwei Monate nach ihrem Spitalaufenthalt nahm Irene Gambaro das Training wieder auf und nur ein halbes Jahr später holt sie sich an den Ironman-70.3-Weltmeisterschaften in Südafrika den zweiten Platz. (smo)

Gesundheitsmagazin CheckUp jeden Montag um 18.20 Uhr mit stündlichen Wiederholungen – auf Tele Züri und Tele M1.

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