Der Schweizer Soldat und seine Ausrüstung

Stahlhelm

Mütze

Erkennungsmarke

Hemd

Socken

Der Karabiner 31

Kaput

Munitionstasche K31

Uniform

Schuhe

Was der Soldat sonst noch dabei hatte

Im Tornister trug der Soldat seine persönliche Habe mit sich: Zahnbürste, Rasierzeug, Seife; Ersatzwäsche und Ersatzsocken. Und was man sonst noch so braucht. Man unterschied zwischen «Vollpackung» (in der Regel bei Einrücken und Entlassung) und «Gefechtspackung». Mitbringen musste der Soldat neben Wäsche und Toiletteneffekten seine Ersatzschuhe. Angeschnallt wurden z.B. die Gamelle (Ess-/Kochgeschirr), die zusammengerollte Wolldecke (Biwakdecke), die Zeltplane mit Stange, nach Bedarf der Klappspaten («Schanzbigger») und der Brot- oder Kampfsack mit Feldflasche und Verpflegung. Das Gewicht der Vollpackung wurde (etwas optimistisch?) mit 15 Kilogramm angegeben, das der Gefechtspackung (Zelt plus Brotsack inkl.) mit 6 Kilogramm.

Separat getragen wurde die Gasmaske. Den Filter trug man in einer speziellen Tasche, die mit einem Schlauch mit der Maske verbunden war. Das ganze Gerät wurde deshalb «Gasrüssel »genannt. Im Zweiten Weltkrieg wurde (in Europa) praktisch kein Kamfpgas eingesetzt, Schweizer Soldaten musten den «Gasrüssel »aber beim Schiessen im Bunker tragen.

Ebenfalls zur Ausrüstung gehörte das Bajonett, das am Gürtel seitlich getragen wurde. Aufgepflanzt auf dem Gewehr diente es als Stichwaffe («blanke Waffe»).