Klimaschutz

Fliegen Sie noch oder schämen Sie sich schon? Die Umfrage zum Sommerferienstart

Fliegen Sie noch oder schämen Sie sich schon? Die Umfrage zum Sommerferienstart

Stichprobe: Eine Umfrage an einem sommerlichen Feierabend in Solothurn.

Flugscham heisst der neue Begriff für das Gefühl, nicht mehr Fliegen zu wollen, um das Klima zu schonen. Aber wie verbreitet ist diese Flugverweigerung wirklich? Unsere Umfrage zeigt: Die wenigsten verzichten bewusst, aber viele haben kreative Ideen für Ferien fernab von Strand und Flughafen.

Fluggesellschaften geraten unter Druck. Nicht zuletzt, weil Klimaschützer eine CO2-Abgabe auf Flugtickets fordern. Aber auch, weil die Bahngesellschaften ihr umweltfreundliches Image polieren und ihr Streckennetz ausbauen. Mit Erfolg: Auf den europäischen Bahnstrecken werden mehr Fahrgäste registriert.

Ein Begriff, der vor Jahren in Schweden begründet worden ist, fand seinen Weg in die Schweiz: «Flugscham». Oder eben auf Schwedisch: «Fly­gskam». Die Schweden steigen immer häufiger in den Zug statt ins Flugzeug, um das Klima zu schonen. Denn das Reisen im Flugzeug verursacht tonnenweise Treibhausgase.

Verzichten wollen nur wenige

Wir haben die Stichprobe gemacht, und die Menschen an einem sommerlichen Feierabend in Solothurn nach ihren Ferienplänen für den Sommer gefragt. Und natürlich wollten wir wissen, was sie vom Phänomen der Flugscham halten.

Fazit: Wenige gehören zu den Verfechtern der Bewegung. Viele haben hingegen kreative Ferienideen ganz ohne Flugreise. Campen mit dem eigenen Bus ist hoch im Kurs, Wandern, Velofahren.

Es werden aber auch Destinationen wie Indien, Kanada oder Mexiko genannt. Verzichten aufs Fliegen wollen die meisten der Befragen nicht. Aber fast alle sind sich einig, dass es nicht nötig ist, kurze Strecken im Fluzeug zurück zu legen oder mehrmals pro Jahr um die halbe Welt zu jetten. 

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