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Mein smarter Assistent ist auch ein interaktives Fotoalbum

Der Nest Hub von google versteht auch Mundart.

Der Nest Hub von google versteht auch Mundart.

Der Nest Hub von Google ist so was wie ein schlauer Bildschirm fürs Wohnzimmer. Der Fragen beantworten, Musik spielen oder Rezepte anzeigen kann. In der Praxis nutzt unser Autor aber vor allem eine Funktion.

Eigentlich verstehen wir uns sehr gut. Mein neuer schlauer Lautsprecher und ich. Kommunikationsprobleme sind selten, wenn sie aber auftreten, dann sind sie umso lustiger. «Hey Google, zeig mir ein neues Bild», habe ich gesagt und erwartet, dass auf dem Bildschirm ein neues Ferienfoto erscheint.

Stattdessen startet ein Nachrichten-Podcast von «Bild», der erst noch sieben Tage alt war. Das blieb aber die Ausnahme in vier Wochen. Die Spracherkennung hat grosse Fortschritte gemacht. Meistens kann mein Lautsprecher sogar meinen Anweisungen in Mundart folgen.

In den USA gehören smart Speakers zur Grundausstattung des Wohnzimmers, in der Schweiz ­halten sie erst gerade Einzug. Nur Google vertreibt seinen Lautsprecher offiziell in der Schweiz, die Pendants von Apple und Amazon müssen importiert werden und sind noch nicht auf den hiesigen Markt ausgerichtet.

Ich habe den Nest Hub von Google getestet, der neben einem Lautsprecher auch über einen Bildschirm in der Grösse eines A5-Blocks verfügt. Statt lediglich meine Fragen in Worten zu beantworten, kann der Assistent so auch mal etwas zeigen – etwa ein Kochrezept.

In der Praxis, nutze ich den Bildschirm vor allem, um meine bei Google Fotos gespeicherten Bilder anzusehen. Auf den Befehl «Zeig mir Fotos von Hanoi» werden die entsprechenden Ferienbilder eingeblendet.

Dazu die richtige Musik über Spotify – all das funktioniert ohne einen Finger auf dem Touchscreen zu krümmen. Sofern der Hub richtig eingerichtet ist, was nicht gerade intuitiv geht.

Man wünscht sich da einen smarten Assistenten zur Hilfe.

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