Geniessen

Mit diesen Tricks gelingt der beste selbstgemachte Eistee

So lecker, dass man am besten gleich eine ganze Kanne zubereitet.

So lecker, dass man am besten gleich eine ganze Kanne zubereitet.

Eistees gehören zu den beliebtesten Getränken im Sommer. Am besten selbst machen und mit Süsse und verschiedenen Zutaten spielen.

Sei es in der Badi, am Arbeitsplatz, an der Gartenparty oder als Erfrischung zwischendurch: Eistees werden im Sommer von den Schweizern literweise getrunken. Seit ein paar Jahren werden in den Restaurants hausgemachte Varianten serviert. Sie sind weniger süss und frischer als jene aus dem Verkaufsregal. Auch zu Hause lässt sich Eistee ganz leicht zubereiten. Dabei gilt es, einige Tipps zu beachten, damit die sommerliche Erfrischung ein echter Genuss wird.

Den Klassiker aus Schwarztee, Zi­tronensaft und Zucker kennen wir alle – so tranken ihn die Amerikaner bereits vor mehr als hundert Jahren. Doch nicht für alle ist Schwarztee die richtige Wahl: Kinder und Schwangere sollten darauf verzichten, da er Teein enthält, das ähnlich anregend wirkt wie Koffein. In diesen Fällen besser auf Kräuter- oder Früchtetee setzen. Egal, welche Sorte man wählt: Billig-Teebeutel aus dem Supermarkt für den hausgemachten Eistee zu verwenden, wäre viel zu schade. Loser Tee aus dem Spezialitätenlädeli ist viel aromatischer.

So wird das Getränk bestimmt nicht bitter

Wer Eistee schon einmal selber zubereitet und sich darüber gewundert hat, warum er bitter schmeckt, der sollte darauf achten, den Tee niemals länger als fünf Minuten ziehen zu lassen. Lieber mehr Teeblätter verwenden, das gibt einen intensiveren Geschmack.

Der wichtigste Trick: Die Eiswürfel bereits in den heissen Tee geben. Auch der Zucker sollte in den Tee hinein, solange er noch heiss ist, weil er sich in kalten Getränken nur schwer auflöst. Wer es weniger süss respektive gesünder mag, benutzt Honig oder Stevia. Den Zitronensaft frisch gepresst oder in dünnen Scheiben, was auch dekorativ was hergibt. Eine weniger saure Alternative ist der Saft der Limette.

Verfeinern lässt sich Eistee mit allem, was der saisonale Früchtegarten hergibt. Im Hochsommer servieren wir ihn mit Pfirsich- oder Melonenstücken. Wer es ein bisschen ausgefallener mag, gibt der fertigen Mischung frisch gezupfte Lavendelblüten bei.

Auch der Kräuter-Eistee von Annemarie Wildeisen vom Magazin Kochen ist eine Probe wert: In einem Liter aufgekochtem Wasser mit 50 Gramm Zucker je zwei Zweige Rosmarin, Salbei und Thymian, vier Zweige Minze und einen Teelöffel Fenchelsamen fünf Minuten ziehen lassen. Zwei Beutel Grüntee oder losen Tee sowie 1 Deziliter Zitronensaft dazu, weitere fünf Minuten warten. Danach den Tee durch ein Sieb passieren, Eiswürfel hinzufügen und mindestens zwei Stunden kalt stellen. So geht eiskalte Erfrischung!

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1