Hit-Video

Nichts für Zartbesaitete: So werden Schweine zu Gummibärli – rückwärts

Achtung: Dieses Video beginnt recht gluschtig – doch spätestens nach dem ersten Drittel ist dem nicht mehr so.

Achtung: Dieses Video beginnt recht gluschtig – doch spätestens nach dem ersten Drittel ist dem nicht mehr so.

Das Video begeistert gerade die Massen – oder ekelt es sie viel mehr? Es könnte jedenfalls sein, dass der eine oder andere Betrachter danach nicht mehr so gern gummiges Schleckzeug isst.

Wenn man fast nicht hinsehen kann, dann will man es manchmal umso mehr. Das ist wohl auch beim jüngsten Hit-Video aus dem Netz der Fall.

Es zeigt, wie aus Schweinen Gummibärli werden – und zwar rückwärts. Allein die umgekehrten Bewegungen sind sehenswert. Wirklich gruselig wird es erst, wenn es von der Schleckzeug-Fabrik ins Schlachthaus geht. 

In gummigem Schleckzeug ist Gelatine drin und Gelatine besteht aus tierischen Proteinen. In diesem Fall aus Schweineschwarten. Kaum jemand, der das nicht weiss – aber wenn man die Tatsache so konkret vor Augen geführt bekommt, ist das irgendwie etwas anderes.

«Die Realität zeigen»

Veröffentlicht wurde das Video Anfang Woche auf der Facebookseite «Glass.Walls.Israel». Diese hat es sich laut eigener Beschreibung zum Auftrag gemacht, «die Realität hinter den Industrien zu zeigen, die Tiere nutzen und versklaven».

Das Aufklärungsvideo kommt an – es wurde bereits 4,9 Millionen Mal aufgerufen und rund 69'500 Mal geteilt. Dem einen oder anderen Empfänger dürfte über kurz oder lang der Appetit auf Gummibärli vergangen sein.

Immerhin: Für all jene – oder für Vegetarier und Veganer – gibt es nicht-tierische Alternativen zur Gelatine. Und auch bereits entsprechende Süssigkeiten. (smo)

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