Weihnachten
Mit diesen 13 Weihnachtsfakten punkten Sie an jedem Familienfest

Das Fondue Chinoise ist noch nicht mal abgeräumt und schon fehlt es an Gesprächsthemen. Dann werfen Sie doch schnell ein paar weihnächtliche Fakten in die Runde.

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Ein bisschen Smalltalk für das Weihnachtsfest.

Ein bisschen Smalltalk für das Weihnachtsfest.

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1. Geburtstag unbekannt

Die ältesten christlichen Kalender berichten von der Geburt Jesu im Frühling. Erst im 4. Jahrhundert setzen die Römer den 25. Dezember als Termin fest, in Übereinstimmung mit dem Fest des antiken römischen Sonnentgottes. Im Neuen Testament steht nichts über den Geburtstag von Jesus. Für die ersten Christen spielte der auch keine Rolle, da Todestage für sie viel mehr Bedeutung hatten.

2. Stern von Bethlehem

War es ein Komet, der den Weisen aus dem Morgenland den Weg nach Bethlehem wies? Vieles spricht dagegen: 1. Um Zeit von Christi Geburt war kein Komet in Erdnähe. 2. Kometen wurden meist mit Unheil verbunden. 3. Ein Komet wäre auch anderen aufgefallen, ausserhalb der Bibel gibt es keine passenden Überlieferungen.

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3. Grüne Weihnachten

Klimawandel hin oder her – im Mittelland ist eine weisse Weihnacht eher selten. Statstisch gesehen gab es seit 1931 nur etwa alle vier Jahre durchgehend weisse Weihnachten mit Schnee an allen drei Weihnachtstagen.

4. 178'333 Nadeln

Die Nordmann-Tanne als beliebtester Christbaum stammt ursprünglich aus dem Kaukasus. Die «Sendung mit der Maus» hat in einem Versuch alle Nadeln eines durchschnittlichen Baumes gezählt und ist auf 178'333 gekommen.

5. Plastikbäume

Damit ein Weihnachtsbaum aus Plastik weniger schädlich für die Umwelt ist, als die Verwendung einer echten Tanne, müsste er über 20 über lang verwendet werden.

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6. Beziehungsstress

Eine Untersuchung aus dem Jahr 2010 hat gezeigt, dass in den zwei Wochen vor Weihnachten besonders viele Facebook-User ihren Beziehungsstatus auf «Single» ändern. Da lohnt es sich, bis zum Fest durchzuhalten: Der 24. Dezember ist der Tag mit den wenigsten Trennungen im Jahr.

7. Gesundheitsrisiko

Der ganze Weihnachtsstress geht an die Gesundheit. Laut einer Untersuchung einer deutschen Krankenkasse gibt es an den Weihnachtstagen rund ein Drittel mehr Herzinfarkte als im Jahresschnitt.

8. Fest der Hiebe

Abteilung «Seltsame Weihnachtsbräuche»: In einigen Gegenden Perus werden an Weihnachten Zweikämpfe ausgetragen. Auch Frauen und Kinder machen mit. Ziel des Takanakuy (Quechua für „sich gegenseitig hauen“) ist es, übers Jahr aufgestaute Aggressionen abzubauen, so dass man ohne Groll ins neue Jahr startet.

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9. Festtagsschmaus bei KFC

Viele Japaner geniessen ihren Weihnachtsschmaus bei Kentucky Fried Chicken. Das Unternehmen lancierte in den 1970er-Jahren eine extrem erfolgreiche Weihnachts-PR-Kampagne. Seither verbinden die Japaner Weihnachten mit dem fritierten Poulet von KFC.

10. Nächstenliebe im Niemandsland

An Weihnachten 1914 – inmitten des Ersten Weltkriegs – legten britische und deutsche Soldaten an der Front gegen den Willen ihrer Vorgesetzten für mehrere Tage die Waffen nieder, tauschten Geschenke aus, sangen gemeinsam Weihnachtslieder und spielten Fussball. Das Ereignis ging als «Weihnachtsfrieden» in die Geschichte ein.

11. Jüdische Hits fürs Christenfest

«White Christmas» von Bing Crosby ist mit über 50 Millionen verkauften Exemplaren die erfolgreichste Single aller Zeiten. Wie die Schöpfer vieler anderer Weihnachts-Schlager (Winter Wonderland, The Christmas Song) war auch «White Christmas»-Komponist Irving Berlin Jude.

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12. Das Christkind wohnt in Chiasso

In der Schweiz leitet die Post Briefe an das Christkind (oder den Samichlaus bzw. Weihnachtsmann) weiter nach Chiasso TI, wo ein Spezialteam in der Adventszeit möglichst alle Anfragen beantwortet. Letztes Jahr antwortete das Christkind auf rund 18'000 Briefe.

13. Budget für Geschenke

Schweizerinnen und Schweizer planen in diesem Jahr durchschnittlich 294 Franken für Weihnachtsgeschenke auszugeben. Das sind 19 Franken mehr als im Vorjahr. (cze)

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