Von ganz ganz leise bis ganz extrem laut

Hans Graber, Christian Satorius
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Zum besseren Verständnis: Jede Erhöhung um 10 Dezibel (dBA) wird als eine Verdopplung der Lautstärke wahrgenommen.

  • Minus 20,3 Dezibel: Leisester Ort der Welt (Microsoft-Labor in Redmond, Washington).
  • 0 Dezibel: Hörschwelle.
  • 5 bis 6 Dezibel: Eigengeräusch der besten Tonstudio- oder Messmikrofone.
  • 10 Dezibel: Ruhiges Atmen, Schneefall.
  • 20 Dezibel: Gehen auf weichem Teppich, Armbanduhrticken.
  • 30 Dezibel: Schlafzimmer, Flüstern.
  • 40 Dezibel: Wohnraum mit geschlossenem Fenster, Klimaanlage, Bibliothek.
  • 55 Dezibel: Kommunikation ist behindert. Kühlschrankbrummen in 1 Meter Entfernung.
  • 60 Dezibel: TV und Radio bei Zimmerlautstärke in 1 Meter Entfernung, Sprechen in Zimmerlautstärke.
  • 65 Dezibel: Stressgrenze. Schnarchen, Rasenmäher in normaler Arbeitsentfernung.
  • 70 Dezibel: Verkehrslärm in zehnMetern Entfernung, Föhn und Staubsauger in 1Meter Entfernung.
  • 75 Dezibel: Waschmaschine im Schleuderbetrieb in 1 Meter Entfernung, Veloklingel.
  • 80 Dezibel: In der Arbeitswelt wird Gehörschutz empfohlen.
  • 85 Dezibel: Das menschliche Gehör kann bei längerer Einwirkzeit geschädigt werden.
  • 90 Dezibel: Starker Verkehrslärm in 10 Metern Entfernung.
  • 100 Dezibel: Laubbläser in Arbeitsentfernung, Discothek, Autohupe in 5 Metern Entfernung.
  • 105 Dezibel: Presslufthammer in Arbeitsentfernung.
  • 110 Dezibel: Kreissäge, Kettensäge und Rasentrimmer in Arbeitsentfernung.
  • 115 Dezibel: Modernes Passagierflugzeug beim Start in 100 m Distanz, Spitzenpegel von Blechblasinstrumenten wie Trompete und Posaune etwa 1 Meter vor dem Trichter.
  • 120 Dezibel: Das menschliche Gehör kannnach kurzer Einwirkzeit dauerhaft geschädigt werden.Rockkonzert, Babygeschrei.
  • 125 Dezibel: Trillerpfeife.
  • 129 Dezibel: Gemäss Guinness-Buch der Rekorde lautester je gemessener menschlicher Schrei, ausgestossen von Jill Drake an einer Halloween-Veranstaltung im Oktober 2000. Die Angabe ist mit etwas Vorsicht zu geniessen, denn nicht klar ist, in welcher Entfernung der Schrei gemessen wurde.
  • 130 Dezibel: Schmerzgrenze. Sekundenbruchteile reichen aus, um das Gehör dauerhaft zu schädigen.
  • 170 Dezibel: Feuerwerksböller nahe am Ohr (Kurzzeitspitzenwert), heftige Ohrfeige.
  • 180 Dezibel: Trommelfell reisst.Möglicherweise tödlicher Schalldruck für den Menschen.

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