Leserbeitrag
Aargauer dominieren das Swiss Open im Speed Badminton

Marcel Siegrist
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Iim aargauischen Lenzburg die Speed Badminton Swiss Open stattgefunden. Am traditionsreichsten Speed Badminton Turnier der Welt entschieden die Aargauer gleich drei der sechs Kategorien für sich.

Nach einer längeren Durststrecke konnten die Schweizer Teilnehmer am bedeutendsten Speed Badminton Turnier der Schweiz wieder Erfolge verzeichnen.

Romy Lienhard (SBC Gekkos Aarau), die Nummer 1 bei den Damen in der Schweiz, verwirklichte endlich ihren lang gehegten Traum. Die stets offensiv spielende Erlinsbacherin setzte sich im Damentableau durch und gewann zum ersten Mal in ihrer Karriere die Swiss Open. Souverän spielte sie sich in den Damenfinal und liess auch da ihrer Gegnerin, Regina Ströbel (Bonländer Speeders/GER), keine Chance (16:9/16:14).

Die Shooting-Stars der Schweizer Speed Badminton Szene, die beiden erst 18-jährigen Thurgauer Severin Wirth und Ivo Junker (beide Sunspeeder Kreuzlingen) machten den Herrenfinal zu einem reinen Schweizer-Duell. Im Final setzte sich letztendlich der Stilist Severin Wirth gegen den Kämpfer Ivo Junker in drei Sätzen durch (5:16/16:6/16:12).

Die Junioren der Gekkos Aarau, die seit Jahren vom Buchser Stefan Spichtig trainiert werden, sind in der Schweiz das Mass aller Dinge. Tim Stoltenberg (SBC Gekkos Aarau) aus Küttingen nutze seine letzte Chance bei den U18-Junioren, vor seinem Aufstieg zu den Erwachsenen, und sicherte sich den Titel. Im Final spielte er gegen den aufstrebenden Basler Kevin Vogel (Jumping Speeders). In einem nervenaufreibenden Final setzte sich Stoltenberg letztendlich knapp, aber verdient durch (16:12/18:16).

Bei den U14 Junioren konnte der Schafisheimer David Camen (Gekkos Aarau) seiner Favoritenrolle gerecht werden und verwies seine Gegner auf die Plätze. Camen, der diesen Sommer die Bronzemedaille an der Weltmeisterschaft in dieser Kategorie gewann, spielte im Final gegen seinen Clubkollegen Livio Pagliari aus Aarau und setzte sich durch (16:12/16:8). Pagliari konnte nach einem harten Fight im Halbfinal und nur einer kurzen Pause dem favorisierten Camen nicht mehr aus der Reserve locken.

Die 9. Swiss Open waren für die Schweizer nicht nur aus spielerischer Sicht ein voller Erfolg. Die Organisatoren sind vollends zufrieden mit dem Ablauf und können auf einen gelungenen Event mit lauter zufriedenen Gesichtern zurückblicken.

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