Leserbeitrag
Aus dem Leben einer Hebamme und Krankenschwester

Reformierte Kirche Kulm
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Dreimal stellt sich in der reformierten Kirchgemeinde Kulm, das heisst in Unterkulm, Oberkulm und Teufenthal, die Hebamme und Krankenschwester Lydia Werren, vor. Am 13. Januar 2017 fand der Seniorennachmittag in Oberkulm statt. Gut 40 gespannte Personen fanden sich in der Aula ein. Ihre Erwartungen wurden weit übertroffen.

Die aus dem Leben von Lydia Werren gegriffenen Geschichten stellen nicht nur einen unvergleichlichen Hörgenuss dar, sondern Lydia ist in ihrer Krankenschwestermontur eine richtige Augenweide.

7 Jahre arbeitete Lydia Werren als Verkäuferin, bis der Laden auf Selbstbedienung umstellte. Bei einer vorerst als Übergangslösung gedachten Arbeit im Spital entschied sie sich für eine zweite Ausbildung zur Krankenschwester im Spital Langenthal. In Wattenwil, wo sie anschliessend arbeitete, absolvierte sie mit 30 Jahren noch die einjährige Hebammenschule. Ab dem 1. Januar 1972 arbeitete sie als Hebamme und Krankenschwester, am 7. Januar half sie bei ihrer ersten Geburt bereits gesunden Zwillingsbuben auf die Welt.

Lydia Werren verfügt über eine ausserordentlich grosse Lebenserfahrung und versteht es ausgezeichnet, ihre Zuhörer mit ihrer aufgestellten Art und ihrer Erzählkunst, oft sogar in Gedichtform, in den Bann zu ziehen. Ihre Geschichten und Anekdoten sind lustig, traurig und faszinierend zugleich und stimmen oft nachdenklich.

Die Oberkulmer Frauengruppe sorgte für ein herzhaftes Zvieri. Bevor der gelungene Nachmittag seinen Abschluss fand.

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