Leserbeitrag
Das Rote Haus in Sichtweite

Marcel Siegrist
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Am Sonntagmorgen empfing das Pro Komitee „Rotes Haus“ zum Brunch. Trotz widrigem Wetter erschienen annähernd vierzig Personen, die die Gelegenheit wahrnahmen, in gemütlicher Atmosphäre über die zukünftige Nutzung des Roten Hauses zu diskutieren.

Dank der Bereitschaft der Basler Versicherungen konnten die etwa vierzig Gäste im noch brach liegenden Erdgeschoss des Neubaus gleich vis-à-vis des geplanten Beratungs-, Bildungs-, und Begegnungszentrums empfangen werden. Direkt vom Zmorgentisch aus konnte man den Blick in gemütlicher „Baustellenatmosphäre“ hinüber zum Roten Haus schweifen lassen und sich den Platz und das Haus voller Leben vorstellen. Neben anderen Köstlichkeiten mundete allen der wunderbar duftende und erst noch vom Chef persönlich gelieferte Zopf der Confiserie Graf bestens. Die spannenden Gespräche zeigten, wie schon an allen bisherigen Pro-Veranstaltungen, wie wichtig und nötig das Rote Haus als Begegnungsort bereits heute und besonders in der Zukunft sein wird. Klar geworden ist aber auch, dass noch Informations- und Überzeugungsarbeit nötig sein wird, wenn das Rote Haus realisiert werden soll. Die scheinbar hohen Kosten lassen einige am Sinn des Projektes zweifeln. Dabei wird vergessen, wie viel Mehrwert eine Zusammenführung der vielen sozialen Vereine und Institutionen unter einem Dach bringen wird. Zudem kann die Stadt mit der Konzentration auf einen Standort zwei andere Liegenschaften veräussern, die einen rechten Batzen von mind. CHF 900‘000 einbringen und die CHF 4.36 Mio. der Baukosten für das Rote Haus um diesen Betrag entlasten werden. Detaillierte Informationen und wichtige Stimmen aus Rheinfelden sind zu finden unter: www.roteshaus-rheinfelden.ch.

Balz Scharf

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