Leserbeitrag
Der Dahli-Bänz zieht sich schon einmal warm an.

Kurt Schneider
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Ein warmes Tuch für kalte Zeiten.

Ein warmes Tuch für kalte Zeiten.

Die Augen der Anwesenden leuchteten mit dem Nussbaum vor dem Dahlihaus um die Wette. Ein neuer Gast, der Dahli-Bänz ist angekommen und nimmt während der Adventszeit seinen wohlverdienten Platz ein. Die rund 60 Anwesenden erlebten einen gemütlichen und unterhaltsamen Adventsabend mit Glühmost, Gritti-Bänzen vom Wohnheim Domino und feinen Bänzeguetzli.

Der Gemeinderat hat es an der letzten Gemeindeversammlung angekündigt. Anlässlich der ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom 7. März 2018 geht es nicht weniger als um das Dahlihaus. An einem Abend entscheidet die jetzige Generation über das Schicksal einer 460-jährigen Dorfgeschichte. Beat Peterhans, der Präsident von Pro Dahlihaus rief dazu auf, sich für die anstehende Diskussion warm anzuziehen. Den Start dafür machte anlässlich der Adventsfenstereröffnung der Dahli-Bänz. Geschickte Frauenhände haben ihm ein buntes Halstuch gestrickt. Brigitte Schnyder rollte mit den anwesenden Kindern das 10 Meter lange Band aus. Den letzten „Plätz“ ziert ein rotes Herz. Passend dazu hat Frau Holle an diesem Abend einen weissen Flaum geschickt. Anlässlich des letzten Anlasses im Sommer wurden Ballone auf die Reise geschickt. Katrin Späti, Judith und Peter Hartmann sowie Hans-Peter Widmer wurden von Ruth Kälin für die langen Flüge, welche bis ins Allgäu und nach Oberösterreich führten, mit Preisen ausgezeichnet. Traditionell schloss Stefan Schnyder mit zwei passenden Geschichten die Veranstaltung. So erfuhren die Anwesenden, was ein Weihnachtsbaum über den Menschen aussagt. In der zweiten Geschichte realisierten die Protagonisten im ständigen Wetteifer um den schönsten Adventsschmuck erst nach dem Stromausfall, dass diese Feier im Herzen stattfindet und nicht im Augenspektakel.

Pro Dahlihaus

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