Leserbeitrag
Der Männerturnverein reiste ans "Ende der Welt"

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Das geplante Ziel unserer Winterwanderung war Engelberg, um sich ein Bisschen im Schnee zu bewegen. Mitte Dezember und über die Festtage präsentierte sich unser Wanderort noch in schönster Winterpracht und ideal für unser Vorhaben. Doch der Sturm „Burglind“ vom 3. Januar machte alles zu Nichte. Schnee bis zur Waldgrenze weg und unsere geplante Wanderstrecke durch den „Grottenweg“ ans „Ende der Welt“ wegen Sturmschäden gesperrt. Doch dies hinderte uns nicht einen gemütlichen Tag bei abwechselndem Sonnenschein und mit Wolken in Engelberg zu verbringen. Wie üblich stärkten wir uns zuerst mit Kaffee/Gipfeli in der Schaukäserei des Klosters. Dann ging es an der prächtigen Klosterkirche vorbei durch den Friedhof und über die Klostermatte, und dies über Schnee! Familien mit ihren Sprösslingen übten auf dem spärlichen Schneeband ihre ersten Schwünge. Durch Aussenquartiere wanderten wir über Vorderhorbis nach Horbis, immer dem Bärenbach entlang. Dieses kleine Quartier heisst „Ende der Welt“ mit seinem gleichnamigen Restaurant. Hier erwartete man uns zur Mittagsverpflegung. Nach dem ersten Durstlöschen wurden wir mit herrlichen Älplermargronen mit Apfelmus verwöhnt. Wirklich eine feine Sache. Unsere Mittagspause wurde mit einem Kaffee beendet, welcher von einem Kameraden gespendet wurde. Nochmals herzlichen Dank! Auf demselben Weg, jedoch jetzt abwärts, wanderten wir Richtung Dorf und Bahnhof. Noch eine kleine Erfrischung und die Zentralbahn versuchte es, uns rechtzeitig nach Luzern zu bringen, was ihr jedoch wegen einer „Barrierenstörung“ nicht gelang und wir mit dem Regionalzug nach Olten reisen mussten. Dies tat dem schönen Tag keinen Abbruch. von Robert Bitterli

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