Leserbeitrag
Der Reusspark im Fasnachtsfieber

Luzia Fischer
Drucken
Bilder zum Leserbeitrag
6 Bilder
Fasnachtsball 116.jpg
Fasnachtsball 132.jpg
Fasnachtsball 148.jpg
Fasnachtsball 161.jpg
Fasnachtsball 170.jpg

Bilder zum Leserbeitrag

Um zwei Uhr nachmittags strömten eine kunterbunte Mischung von Bewohnerinnen, Bewohner, Besucher und Mitarbeitenden in den schön dekorierten Saal vom Reusspark, Zentrum für Pflege und Betreuung in Niederwil. Es ist Fasnachtssonntag und närrisches Treiben ist angesagt. Gesichtet wurden viele freiwillige Helferinnen und Helfer, dem Anlass entsprechend als Clown, Pirat oder in sonstigem fantasievollen Kostüm. Auch die meisten Bewohnerinnen und Bewohner waren mit lustigen Hüten und Kleidern mottogerecht erschienen. «Ech möcht als Schlafkappe a de Fasnacht sii» erzählte ein Bewohner. Das war für ihn sonnenklar, als er gefragt wurde. Dem Wunsch wurde auch entsprochen, erzählte schmunzelnd eine Mitarbeiterin, «da er immer und überall gerne schläft, passt das einfach perfekt!». In welche Identität jeder schlüpfen darf, wurde schon am Mittwoch vorher entschieden. Da durften Bewohner und Mitarbeitende aus dem Kostümfundus des Aktivierungsteams auswählen und Wünsche wurden soweit wie möglich erfüllt. Getragen wurden sie dann auch schon beim Fasnachtszmorge am Schmutzigen Donnerstag.

Besonders viel wurde getanzt. Wesentlich dazu beigetragen hat das bekannte Duo Romantica. Wer nur konnte bewegte sich im Rhythmus der altbekannten Schlager aus den Sechziger Jahren. Wer kennt sie schon nicht: «Marina, Marina», «Rote Lippen soll man» ...

Der angesagte Auftritt der Hächle Gugger aus Hägglingen um drei Uhr brachte dann den Saal endgültig zum Kochen und die Stimmung auf den Höhepunkt. Die Hächle Gugger verstanden es zu begeistern, unter der Leitung von Thomas Vogel, der hier «Heimvorteil» hatte, ist er doch Mitarbeiter im Technischen Dienst vom Reusspark, und daher allen gut bekannt.

Abends um fünf Uhr waren Zigerkrapfen, Schenkeli und Berliner restlos aufgebraucht und doch wollte noch niemand gehen. Die Saalmusik wusste so zu begeistern, dass sie mehrere Zugaben spielen musste, bevor die Ballbesucher die Beiden gehen liess.

Aktuelle Nachrichten