Leserbeitrag
Die Kirchgemeinde fördert die Freiwilligenarbeit

Doris Fuchs
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Retraite der Reformierten Kirchenpflege Oberentfelden vom 21.05.2016

Am dritten Maiwochenende traf sich die Reformierte Kirchenpflege zu ihrer alljährlichen Retraite. Dass es "nur" auf den Herzberg ging und auf das traditionelle Vorabendprogramm und die Übernachtung verzichtet wurde, um die klamme Kirchenkasse ein wenig zu entlasten, tat der guten Stimmung keinen Abbruch.

Etwas schwerer viel es da schon, sich trotz des schönen Wetters in den Konferenzraum zu begeben und sich den Themenblöcken zuzuwenden. Kein Wunder, dass ein Teil der Gruppenarbeiten ins Freie verlegt wurde. Die klare Sicht über Aarau, das Mittelland und bis zu den Alpen eröffnete uns jedenfalls den notwendigen Weitblick.

Bereits an der Retraite 2015 war die Freiwilligenarbeit ein zentrales Thema. Einige der damals beschlossenen Massnahmen wurden erfolgreich umgesetzt. So erhielt jede Freiwilligengruppe eine Ansprechperson in der Kirchenpflege, die sie mindestens einmal im Jahr besucht. Auch die Sichtbarkeit der Kirchenpflege in der Öffentlichkeit wurde gestärkt.

Nun gilt es, die Freiwilligenarbeit noch besser zu strukturieren und zu professionalisieren. Unter der kompetenten Leitung von Christian Härtli von der Reformierten Landeskirche studierte die Kirchenpflege dazu Freiwilligenkonzepte aus anderen Kirchgemeinden und prüfte, welche Elemente für Oberentfelden übernommen werden können. Einige der dabei entwickelten Ideen werden schon in den nächsten Monaten konkret umgesetzt. Ausserdem wird eine Arbeitsgruppe gegründet, die ein eigenes Freiwilligenkonzept konkretisiert und umsetzt.

Mit einem spielerischen Element, dem (Ball-)Spiel mit einem Fallschirmtuch, klang die Retraite am frühen Abend langsam aus.

Reto Löffel

Präsident der Kirchenpflege

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