Leserbeitrag
Die SVP Boswil besuchte das Armeemuseum und die Festung Full-Reuenthal

Alois Hildbrand
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Die spezielle Lage des Ortsteils Reuenthal in einem Rheinbogen drängt sich als Standort zum Bau einer Festung gegen das damalige Deutsche Reich geradezu auf. Im Ortsteil Full wird die militärische Anlage durch das Armeemuseum ergänzt. Beides wurde am ersten Mai-Samstag besichtigt.

Das Armeemuseum überrascht durch seine Grösse. In zwei Hallen mit 90 Aren (!) Ausstellungsfläche

werden Panzerfahrzeuge aller Nationen vom zweiten Weltkrieg bis heute gezeigt, so der russische

T 34, die Centurions, Panzer 61/68 und der Leopard der Schweizer Armee, gezogenen und selbstfahrenden Haubitzen und Schützenpanzer. Alle Fahrzeuge, die „MOWAG“ hergestellt hat, eine grosse Palette Fliegerabwehrgeschütze von „Oerlikon-Bürle“ und sogar eine deutsche Fliegerbombe V1 werden gezeigt. Auch Objekte vieler anderen Waffengattungen und eine grosse Zinnsoldaten-Sammlung sind zu bestaunen. Nach Suppe mit Spatz im „Bistro militaire“ wurde zur Festung Reuenthal verschoben. Die originalen Artilleriekanonen und Maschinengewehre sind auf vier Festungsbunker verteilt. Über den Hauptstollen von ca. 200 Meter werden Kommandoposten, die Unterkünfte mit Küche für 150 Offiziere und Soldaten und sogar ein Operationsraum erreicht. Ein Fluchtstollen, 20 Metern unter Boden, hat eine Länge von beinahe 300 Meter, das entspricht Scheibenstandlänge! Beeindruckend ist auch die grosse Anzahl Faustfeuerwaffen aus aller Welt.