Leserbeitrag
Dreihundertfüssiger Leuchtwurm und mutige Lesenacht an der Primarschule Endingen

Schulsekretariat Marianne Graf
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Lichterumzug

Lichterumzug

Am Dienstag, den 7. November fand an der Primarschule Endingen der Lichterumzug für die jüngeren Schüler statt. Gleichzeitig trafen sich die älteren Kinder an der Lesenacht im Schulhaus.

Lichterumzug
Endlich war es wieder soweit. Bei Einbruch der Dunkelheit versammelten sich die Kinder der Spielgruppe Unterendingen, die Kindergärten und die Unterstufe der Primarschule Endingen und Unterendingen bei der Kirche in Unterendingen.
Trotz feucht-kaltem Wetter setzte sich der lange, dreihundertfüssige Leuchtwurm frohen Mutes in Bewegung Richtung Endingen. Viele Schaulustige säumten den Weg und winkten den Kindern oder schlossen sich dem Umzug an. Stolz zeigten die Kinder mit leuchtenden Augen die wunderschönen, selbstgeschnitzten Räbeliechtli oder die selbstgebastelten Mäuschen- , Bären- Monster, oder Villa Kunterbunt-Laternen, währendem „Mini Laterne han i sälber gmacht“ durch die Strassen schallte.
Für die Sicherheit an der Strassenkreuzung sorgten wie jedes Jahr die Männer von der Feuerwehr.
In der Schule Endingen angekommen, wurden dann die Lieder nochmals in Rondoform vorgetragen. Begleitet wurde der Chor freundlicherweise vom engagierten Gitarristen Herrn Arsenios Montsenigos,.
Später stärkten sich alle bei einem wohlverdienten Imbiss, bestehend aus Tee, Lebkuchen und Zopf, der von vielen Freiwilligen zubereitet und serviert wurde.
Die Lichter leuchteten noch lange und Lehrer, Eltern und Kinder plauderten angeregt während der Verpflegung. Nur schade, dass der singende, dreihundertfüssige Leuchtwurm die Wettergötter nicht zu besänftigen vermochte.

Lesenacht
Weniger Regen, dafür mehr Gruseliges erlebten die Mittelstufenschüler aus Endingen und Unterendingen an der Lesenacht. Das Thema der diesjährigen Veranstaltung war „mutig mutig“. Die Lehrpersonen richteten passend zu dem Motto, verschiedene Räume ein, welche die Schüler besuchen konnten. So gab es zum Beispiel einen Mut-Parcours im Dunkeln, sowie einen Mut-Raum, in dem man zum Beispiel Bananenmüsli, essen oder betasten durfte. Wenn man das nicht sehen konnte, fühlte es sich schrecklich an. Zur Erholung gab es gemütliche Räume, wo die Schüler selber lesen oder Hörspiele hören konnten. Stärken konnten sich die Kinder im Schülerkaffee, wo Lebkuchen und Getränke angeboten wurden. Auch von Seiten der Schüler gab es einen Beitrag; einige Kinder lasen den anderen Geschichten vor. (hd/cw)

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