Leserbeitrag
FDP Laufenburg diskutierte Gmeindsvorlagen

Dieter Deiss-Weber
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Die Traktanden der bevorstehenden Gemeindeversammlung wurden von der FDP-Ortspartei Laufenburg kritisch durchleuchtet. Obwohl sämtliche Geschäfte letztlich die Zustimmung der Mehrheit fanden, blieben doch etliche Fragen offen. So erachtet die Ortspartei die Schaffung eines Nähwärmeverbundes in der Altstadt grundsätzlich als richtig. Allerdings sind im Zusammenhang mit dem beantragten Projektierungskredit noch diverse Fragen offen, zu denen an der Gemeindeversammlung Antworten erwar-tet werden. Insbesondere ist nicht klar, was mit der geplanten Heizzentrale geschieht, wenn allenfalls die Sanierung des alten Grundbuchamtes nicht zustande kommt. Zu-dem muss vermieden werden, dass der Wärmeverbund letztlich mit Steuergeldern oder mit Mitteln aus der Elektra subventioniert wird. Auch die Zusammenlegung der beiden Laufenburger Kindergärten macht zweifellos Sinn. Nur dürfte die Standortfrage nicht ganz einfach zu lösen sein.

Dass die Rechnung 2013 massiv besser abschneidet, als budgetiert, ist erfreulich. Es ist einleuchtend, dass das Unwetter in Sulz zu Mehrausgaben führte, dass aber durch den krankheitsbedingten Ausfall des Bauverwalters externe Aufträge für 325‘000 Franken vergeben wurden, ist ebenso schwer zu verstehen, wie die beinahe hundertprozentige Kostenüberschreitung bei der Schaffung des neuen Leitbildes. Auch die Einsparungen beim Versand von Versammlungsunterlagen begrüsst die Ortspartei grundsätzlich. Der erste Versuch ist nun aber doch etwas mager ausgefallen. Dünneres Papier, nur schwarz-weiss und dafür etwas informativer wären sicher prüfenswert.

Im geschäftlichen Teil der Versammlung wurden Jahresbericht und Jahresrechnung genehmigt. Letztere schliesst wegen der Gemeinderatswahlen mit einem leichten Ver-lust ab. Für eine weitere Amtsdauer von zwei Jahren wurde der Vorstand mit Reto Lerch, René Leuenberger Jun. und Stefan Wolf gewählt. Stadtrat André Meier gehört dem Vorstand von Amtes wegen an.

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