Leserbeitrag
Fraktionsbericht der FDP Wettingen; Rechenschaftsbericht und WoV

Désirée Mollet
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975 Jahre Wettingen

Die Fraktion FDP Wettingen bedankt sich bei Paul Koller, dass er ihr die Gründe für die Absage der Jubiläumsfeier Atmosphäre persönlich erläutert hat. Die Fraktion unterstützt die Entscheidung das Fest nicht zu verschieben. Im Moment lässt sich nicht abschätzen, wann und wie sich die Situation rund um Grossanlässe wieder entspannen und normalisieren wird.

Rechenschaftsbericht

Der Rechenschaftsbericht hat über die vergangenen Jahre eine inhaltliche Straffung erfahren und sich verändert. Er zeigt eindrücklich das rege Leben und die vielseitigen Tätigkeiten innerhalb der Gemeinde Wettingen auf. Der Informationsgehalt ist hoch, der Bericht liest sich grösstenteils leicht.

Die Fraktion bedankt bei allen engagierten Personen, die unser Gemeindeleben derart vielfältig prägen sowie all jenen, die den Rechenschaftsbericht verfasst und das Jahr 2019 so für die Nachwelt erhalten haben.

Jahresabschluss

Auf den ersten Blick kann sich der Jahresabschluss mit einem Ertragsüberschuss von mehr als 3 Mio. CHF durchaus sehen lassen. Sieht man jedoch genauer hin wird klar, dass die Gemeinde Wettingen nicht in der Lage ist, ihre Ausgaben durch die Steuereinnahmen zu decken. Das ist nicht nachhaltig und kann nicht so weiter gehen.

Wirkungsorientierte Verwaltungsführung

Ziel der WoV ist es, dass der Einwohnerrat die Geschicke der Gemeinde künftig mehr über Leistungen als über das Budget steuern kann. Das ist in mehreren grossen Gemeinden im Kanton Aargau bereits Realität und hat sich bewährt. Die Fraktion ist überzeugt, dass die WoV auch für Wettingen ein zielführendes Modell wäre, versteht aber, dass der Gemeinderat derzeit seine Ressourcen anderweitig einsetzen möchte. Die Faktion dankt dem Gemeinderat, dass er im Sinne eines Zwischenweges eine WoV-light vorschlägt und stimmt einer solchen Lösung zu. Allerdings ist sie der Meinung, dass das Postulat derzeit noch nicht abgeschrieben werden soll. Vielmehr ist die Situation in zwei bis drei Jahren erneut zu analysieren.

Fraktion FDP, D.M.

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