Leserbeitrag
Frauentagung «nichts ist peinlich, nur nicht lügen und nicht stehlen»

Marcel Siegrist
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Die Frauenzentrale Aargau lud zum 30. Mal nach Lenzburg zur Tagung ein. 150 Frauen trafen sich zum regen Austausch und zur persönlichen Weiterbildung. Gülsha Adilji, Autorin und Moderatorin hielt das erfrischende Hauptreferat. Sie berichtete ungeschminkt aus ihrem Erfahrungsschatz. «Oh, das ist so peinlich» eine Situation die die meisten aus der Mutter-Tochter Beziehung kennen. Die Mutter von Gülsha antwortete jeweils darauf: nichts ist peinlich, ausser lügen und stehlen. Mit diesen Worten ermunterte sie alle, bei sich selber zu sein ohne die von aussen vorgegebenen Schönheits- und Verhaltensmuster zu kopieren. Eine der Politikerinnen der ersten Stunde, Ursula Mauch, war an der ersten Frauentagung Hauptreferentin. Ergänzend zur Referentin aus der Generation Z berichtete sie von ihren Erfahrungen als erste Aargauer Nationalrätin. Ursula Mauch, eine Pionierin die vielen Frauen den Weg ebnete!

Keine Frauentagung ohne musikalischen Beitrag. Die vier klanvollen Stimmen von «Famme» füllten den Saal bis in die letzte Ritze mit ihren liebbösen Mundartliedern. Die Zuhörerinnen liessen sich berühren und verzaubern.

Das weitere Tagungsprogramm bot Gelegenheit Workshops zu Themen wie Kommunikation, Storytelling, Humor oder Medien zu besuchen. Dazwischen blieb genügend Zeit, den persönlichen Austausch zu pflegen.

Gertrud Häseli, Wittnau gab die Tagungsleitung nach 7 Jahren an Brigitte Ruedin, Rheinfelden weiter. Die Frauenzentrale wird auch künftig dazu beitragen, dass sich Frauen vernetzen und von verschiedenen Dienstleistungen profitieren können.

Wittnau, 17.1.2018 Gertrud Häseli

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