Leserbeitrag
Fritzenverein Erlinsbach: Jubiläumsausflug

Marcel Siegrist
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Aus Anlass des 80jährigen Bestehens unternahmen die Mitglieder des Fritzenvereins Erlinsbach eine Reise. Bei schönem angenehmem Wetter startete die Gesellschaft mit einem kleinen Bus Richtung Westschweizer Jura. Weitgehend abseits vielbefahrener Strassen und durch teils einsame Gegenden gelangten wir bis vor die Tore der Stadt La Chaux-de-Fonds. Unterwegs machten wir einen Znünihalt beim idyllisch gelegenen frisch renovierten Restaurant von St-Brais, einem Dörfchen zwischen Delémont und La Chaux-de-Fonds . Weiterhin auf Nebenstrassen erreichten wir das Ziel, die hoch über La Chaux-de-Fonds gelegene ‘Auberge de Mont-Cornu‘. In diesem sympathischen Restaurant wurde uns ein gepflegtes Mittagessen serviert. Neben seiner Aufgabe im Restaurant pflegt der aktive Restaurateur als Hobby die Sammlung und den Unterhalt von Oldtimer-Traktoren. In jahrelanger Arbeit hat er eine erstaunliche Anzahl von alten landwirtschaftlichen Fahrzeugen zusammengetragen und restauriert. – Für die Rückreise wählte der Reiseleiter wiederum eine abwechslungsreiche Route durch einen wenig bekannten Teil des Juras. Für eine Überraschung sorgte unterwegs der Zwischenhalt in einer Bergbeiz am Scheltenpass. Als Organisator des gelungenen Ausflugs zeichnete das Vereinsmitglied Fritz Heller, der sich als ausgewiesener Kenner des bereisten Teils der Schweiz entpuppte.

Der Fritzenverein Erlinsbach wurde 1933 von einigen Trägern dieses Namens gegründet. Vereinszweck war und ist ausschliesslich die Pflege der Geselligkeit. Allen Mitgliedern gemeinsam ist der Vorname Fritz oder Friedrich; jeweils am 14. November wird deren Namenstag gefeiert. Dabei wird die Generalversammlung des Vereins abgehalten. Im weiteren organisieren wir jährlich einen sog. Brötlisonntag oder einen Ausflug in famliiärem Rahmen. Traditionell werden immer auch die Frauen (Frideriken genannt) zu den Anlässen eingeladen. Nach wie vor wohnen die meisten Mitglieder in Erlinsbach oder haben hier ihre Wurzeln. Heute steht der Verein auch offen für Namensvettern aus der Region. Interessenten können sich an den Präsidenten Fritz Bürgi oder an ein anderes Mitglied wenden. Pikkant ist, dass alle bisherigen Präsidenten (es sind drei) nicht nur den selben Vornamen, sondern auch den gleichen Nachnamen tragen.

Fritz Bürgi

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