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„Göttibatzen“ für 30 Kinder

Silvana Gut
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fw. Am Sarmenstorfer Suppentag ist für das Projekt „Schulpatenschaft Kerala“ der Betrag von rund 3‘000 Franken gesammelt worden. 30 Kinder erhalten so die Möglichkeit eine Privatschule zu besuchen. Ihre Eltern könnten sich weder das Schulgeld, die Busfahrkosten noch die Uniform für diese Schulen leisten. Leider ist der Unterricht an den öffentlichen Schulen meist qualitativ sehr schlecht, so dass nur jene Kinder mit guter Ausbildung eine Chance auf einen späteren beruflichen Einstieg haben. In Indien dauert die obligatorische Schule 12 Jahre und dazu kommen noch zwei Jahre Vorschulunterricht. Für jedes Kind wird pro Jahr mit Auslagen von 350-400 Franken gerechnet. Über die gesamte Schulzeit hinweg ergibt dies einen Betrag von rund 5‘500 Franken für jedes Kind. Diese Unterstützung ist für die Eltern nicht nur eine grosse, momentane Entlastung, sondern sie gibt zudem Hoffnung auf eine wirtschaftlich abgesicherte und bessere Zukunft.

Die verschiedenen Vereine und Gruppen der Sarmenstorfer Pfarrei haben wieder mit grosser Einsatzkraft den Suppentag organisiert, tatkräftig mitgeholfen, liebevoll dekoriert, Kuchen gebacken und kreative Bastel- und Spielideen mit den Kindern umgesetzt. Schon am Samstagmorgen waren die ersten Helfer am Werk. Die KAB (Katholische Arbeiterbewegung), die Liturgie- und Familiengottesdienstgruppen und die Firmanden stellten zusammen die Tische und Stühle auf, tischten auf und dekorierten. Blauring und Jungwacht richteten währenddessen die Spiel- und Bastelecke ein.
Am Sonntagmorgen, 10. März begann der 24. Suppentag mit dem Gottesdienst in der Pfarrkirche. Die Hobbyköche rüsteten und kochten derweil in der Mehrzweckhalle die Blumenkohlcrèmesuppe. Dann trafen die ersten Besucher ein, der Frauenverein nahm die gestifteten Kuchen und Torten entgegen, der Kirchenchor stand hinter dem Getränkebuffet und das JUFO (Jugendforum) verteilte Brot und Suppe an die Gäste. Später war das JUFO auch beim Abtischen und Abwaschen wieder im Einsatz. Das Kuchen- und Tortenbuffet war reichlich bestückt und lockte, es gleich mehrmals aufzusuchen. Die bemalten Blumentöpfchen mit Kressesaat der Kinder brachten ein Stück Frühling in den Saal.

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