Leserbeitrag
Gut besuchte GV der Spitex Spreitenbach-Killwangen

Rund 80 Personen nahmen teil

Marcel Siegrist
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Rund 80 Personen besuchten am Dienstag, 17. Mai 2011, die GV der SPITEX Spreitenbach-Killwangen. Grund für diesen gut besuchten Anlass war nicht nur die ordentliche GV, son-dern der angekündigte Vortrag mit dem Thema: „Wo lässt man sich im Alter pflegen und was kostet es?" Der Referent, Herr Marc Pfirter, Direktor des Regionalen Pflegezentrums in Ba-den, erzählte zuerst von der geschichtlichen Entwicklung der Altenpflege. Die Grossfamilien, in denen früher die eine Generation die andere pflegte, kennen wir in dieser Form nicht mehr. Die neuen Strukturen wie Pflegeheime und Spitex sind heute deshalb begehrt. Selbst die Al-tersheime werden durch Pflegheime ersetzt, da die ältere Generation, wenn immer möglich lange zu Hause wohnen möchte. Alternativen wie Alterswohnungen werden Zukunft haben. Herr Pfirter informierte transparent über die anfallenden Kosten gemäss neuem Pflegegesetz. Fazit dieses Themas war es, dass das Wohnen im Alter in einer Alterswohnung ohne Pflege die günstigste Variante ist. Wenn Pflege notwendig ist, dann verursacht der Einsatz der Spitex die tiefsten Kosten. „Ambulant vor stationär" muss daher von politischer Seite mehr unterstützt werden.

In der danach folgenden ordentlichen GV wurden sämtliche Anträge des Vorstandes einstim-mig genehmigt. Infolge der Aufteilung der Kosten gemäss neuem Pflegegesetz sowie den aktuellen Leistungsvereinbarungen mit den Gemeinden Spreitenbach und Killwangen mussten die Statuten des Vereins angepasst werden. Da gemäss den neuen Statuten die Amtszeit der Vorstandsmitglieder analog zur Amtsdauer der Gemeinderatsvertreter läuft, wurden Neu-wahlen angesetzt. Alle bisherigen Vorstandsmitglieder wurden vom Tagespräsidenten Alt-Gemeindeammann Ruedi Kalt vorgeschlagen und einstimmig wiedergewählt. Auch die bishe-rige Präsidentin Cornelia Biasca wurde mit Applaus für den Vorsitz bestätigt. Neu im 7bner Gremium ist der Gemeindevertreter von Killwangen Werner Scherer. Monika Zeindler durfte den Mitgliedern einen erfreulichen Rechnungsabschluss präsentieren. Aus den Jahresberichten der Präsidentin sowie der Geschäftsleitung kam klar heraus, wie wichtig die Rolle der Spitex im Gesundheitswesen ist und mit der demographischen Entwicklung weiter sein wird. So erhöhten sich die Pflegestunden im 2010 massiv. Zum Schluss der GV erinnerte Cornelia Biasca noch an das Jahr der Freiwilligenarbeit und dankte all denen, welche ihre Nächsten liebevoll pflegen. (cbi)

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