Leserbeitrag
Jodler-Obe in Arisdorf

Marcel Siegrist
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Solojodlerin Arlette Wismer – die Solojodlerin mit ihrer jugendlichen Stimme die den Zuhörern unter die Haut fährt.
Detail aus JK Arisdorf-Liestal – singen und jodeln aus voller Brust.
Imposanter Gesamtchor bestehend aus den Jodlerklubs Huttwil und Arisdorf-Liestal, zusammen mit der Solojodlerin Arlette Wismer (vorne Mitte) umrahmt von 2 Jodlern vom Jodlerklub Huttwil.
Vor eindrücklicher Kulisse gibt der Jodlerklub Arisdorf-Liestal sein Davoser Wettlied „Obestemmig“ von Josef Dubach zum Besten.
Detail aus Gesamtchor - …… Der reine Männerklub Jodlerklub Huttwil…. hier einmal zusammen mit Jodlerinnen.

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Am vergangenen Freitag haben die Jodlerinnen und Jodler vom Jodlerklub Arisdorf-Liestal das erste Mal offiziell und öffentlich ihren Jodler-Obe in der Mehrzweckhalle in Arisdorf durchgeführt. Schon früh vor der Vorstellung und trotz Schneefall kamen die Fans von Jodelgesang und Unterhaltung aus Nah und Fern angereist und liessen sich von der Küchen- und Servicebrigade kulinarisch verwöhnen. Für einen abwechslungsreichen, spannenden und musikalischen Abend, mit „lüpfigen“, lustigen und kulturellen Vorträgen haben der aus 24 Männern bestehende Jodlerklub Huttwil, die mit ihrer äusserst feinen und klaren Jodelstimme aus dem Luzernischen angereiste Nachwuchs-Solojoderin Arlette Wismer (16 Jahre jung), begleitet von Doris Erdin (Akkordeon), der Didgeridoo-Musiker Matthias Müller, sowie eben die Sängerinnen und Sänger vom Jodlerklub Arisdorf-Liestal durch den Abend geführt. Der veranstaltende Klub hat dabei den Zuhörern auch noch ihr am Eidgenössischen Jodlerfest Davos vor der Jury vorgetragenes Wettlied „Obestemmig“ von Josef Dubach vorgetragen. In Davos haben die Sängerinnen und Sänger vom damals noch verstärkten Jodlerklub Liestal, für ihren Vortrag die Bestnote 1 erhalten. Vermutlich deshalb haben sie auch diesen Titel zum Motto des Unterhaltungsabends gewählt. Das Ländlerquartett “Edelwyss“ umrahmte das ganze Programm und spielte danach auch noch länger zum Tanz auf. Nicht vergessen werden alle Anwesenden die beiden imposanten und entsprechend klangvollen Gesamtvorträge der 45 Jodlerinnen und Jodler. Urchig schön und wuchtig ertönten die beiden Jodellieder „Ds Jodellied“ und „Daheim“ von Emil Herzog und Franz Stadelmann von der Bühne in den doch fast vollen Saal der Mehrzweckhalle.

Mario Flückiger

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