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Kinder-Sommerlager der Kirchgemeinde Rein im Bündnerland

Marcel Siegrist
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Unter dem Motto „Zäme nach Fantasiä“ erlebten 33 Kinder aus den Gemeinden um die Kirche Rein eine unvergessliche Ferienwoche im Bündner Oberland. Zum Erfolg beigetragen hat neben dem guten Wetter ein starkes Team von engagierten Freiwilligen. Mit grossem Ideenreichtum, unermüdlichem Einsatz und einem guten Draht zu den Kindern verwandelten sie die Surselva in das märchenhafte Land Fantasien.

„Irgendwann, in einem Land, das es gar nicht gibt, lebte ein König. Der hatte alle Hände voll zu tun mit dem Kampf gegen die Unfantastischen. Weil es sein Land gar nicht gab, konnte er ja nur dank der Fantasie existieren. Darum lud er jedes Jahr alle fantasievollen Geschöpfe zur grossen Fantasiade ein: Zwerge, Feen, Piraten, Drachen, Zauberer – und natürlich alle Kinder!“

So beginnt das grosse Märchen von Fantasien. Die Kinder im Lager bekamen vom König die Aufgabe, alle Hindernisse für das diesjährige Fantasiade-Fest aus dem Weg zu räumen. Und da gab es viel zu tun! Die goldene Spitzhacke des Zwergenvolks musste hoch oben auf den Bergen wiedergefunden werden, ein Piratenschatz musste geborgen werden, und zu allem Unglück wurde auch noch der König krank. Mit Hilfe der guten Hexe brauten die Kinder ihm einen Heiltrank.

Am Ende kam dann doch alles gut. Mit Tapferkeit, und weil alle zusammenhielten, wurden alle Abenteuer bestanden und das grosse Fest, die fantastische Olympiade, konnte beginnen.

Nach sieben Tagen intensiver Lagererfahrung kamen alle Kinder, Leiterinnen und Leiter müde, aber glücklich nach Hause. Nicht wenige sagten auf dem Heimweg, dass sie nächstes Jahr sicher wieder dabei sein werden.

Pfarrer Matthijs van Zweiten de Blom

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