Leserbeitrag
Kirchenchor Lunkhofen ennet dem Röstigraben

Fabienne Schmid
Drucken
Teilen
Bilder zum Leserbeitrag

Bilder zum Leserbeitrag

Bild zum Leserbeitrag

Bild zum Leserbeitrag

Die frohe Stimmung der sich in Oberlunkhofen zur Reise treffenden 32 Kirchenchörler gestaltete sich nach einem Champagner-Frühstück hinten im Car schon bald zu einer beschwingten Atmosphäre.

Altbekannte und neuerlich gesungene Melodien wurden gesummt und gesungen. Es wurde gelacht und gescherzt.

Derweil leitete Erika den Bus der Brumann Reisen Jonen/OL souverän nach Bern-Schönbühl zu einem ersten Halt mit Kaffee und Gipfeli.

Der einsetzende Regen konnte unserer guten Laune nichts anhaben, und so liessen wir uns durchs Seeland, Murten, Payerne, Yverdon, nach Vallorbe chauffieren. Unterwegs gabs natürlich einen Halt fürs Mittagessen in der "Fleur de la Broye" in Lully. Der Weg durch die Orbe-Schlucht entführte uns mitten in ein Wunder der Natur. Die Orbe, die im französischen Jura entspringt, mündet in der Schweiz in den Lac de Joux. In den Tropfsteinhöhlen von Vallorbe tritt sie wieder an die Erdoberfläche und fliesst als Wildwasser durch eine Schlucht. Unter kundiger Führung erfreuten wir uns an den Fisteln, Stalaktiten und Stalagmiten, in den verschiedenen Grotten. Der Höhepunkt, die "Kathedrale" verzauberte uns alle durch die atemberaubende Höhe und Grösse und der grossartigen Gebilde, was eine herrliche Akustik für die eingespielte Musik ergab.

Leider fiel dann die Aussicht auf die Dörfer am Lac de Joux entlang buchstäblich ins Wasser. In Le Sentier fanden wir Unterkunft im Hotel Bellevue, direkt am See. Bei Fondue bourguignonne, guter Stimmung und eingestreuten Einlagen von 3 Tenören "feierten" wir den Ausklang des Abends - bei einigen über Mitternacht hinaus. Nach einem feinen Frühstücksbuffet schulterten wir die Rucksäcke und marschierten von Le Sentier (1000m hoch) den ganzen See entlang. Toll, wie uns nun nach dem verregneten Samstag die Sonne begleitete und uns viel Interessantes in der Natur - wie z.B. eine "Familie von 60 Fliegenpilzen in allen Stadien" sehen liess. In Le Pont erwartete uns Chauffeuse Erika und führte uns über Romainmotier, Orbe, Yverdon nach Grandson.

In einem modernen Hotel am Neuenburgersee liessen wir uns nach dem "bestandenen" Fussmarsch bereits wieder von einem delikaten Zmittag verwöhnen.

Auf der Weiterfahrt nach Champagne lüftete unsere Reiseleiterin Janique das Geheimnis der Reise:

Nach einem Besuch eines Rebbergs landeten wir in einem Weinkeller, wo wir mit vielen Ratschlägen des Rebberg-Inhabers div. Weisse, versch. Rote, Schaum- und Dessert-Weine kosten durften.

Und sage und schreibe - wir kehrten alle ungestützt - in den Car zurück.

Und nun gings heimzu über Neuenburg, Biel, dem Kelleramt entgegen.

Präsident Oskar Gemsch dankte den 3 Reiseführerinnen Janique, Corinne, Daniela, und auch "unserer" Erika, was von unserem Chor mit einem kräftigen Applaus quittiert wurde.

Frühlich ging die Schar auseinander - wen wundert's, da bereits über das nächste Reiseziel in 2 Jahren

gemunkelt und geträumt wurde!

Aktuelle Nachrichten