Leserbeitrag
Klang-/Gongkonzert in der Kirche St. Sebastian

Marcel Siegrist
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Der Chorraum reichte nicht um diese vielen Gongs aufzustellen, nicht nur eine schöne Kulisse diese unterschiedlich grossen Gongs, sie waren auch klanglich stark und durchdringend.

Der Chorraum reichte nicht um diese vielen Gongs aufzustellen, nicht nur eine schöne Kulisse diese unterschiedlich grossen Gongs, sie waren auch klanglich stark und durchdringend.

Am Sonntag den 30.3 fand in der Kirche St. Sebastian in Wettingen ein Gong/Klangkonzert statt.

180 Personen wollten sich diesen klanglichen Leckerbissen nicht entgehen lassen

Wolfgang Rogg sagte: “Ich möchte die Menschen mit Klang berühren, ich möchte ein bisschen an Ihnen Rütteln“

Zuerst lies Wolfgang Rogg zusammen mit den Konzertbesuchern gemeinsam den Psalm 150 aufleben, da heisst es u.a. “Lobet ihn mit hellen Zimbeln; lobet ihn mit wohlklingenden Zimbeln!“ Fast 50 Zimbeln erklangen und füllten die Kirche mit Klang

Weitere Höhepunkte waren die 13 verschiedenen Gongs. Das war wie ein Naturereignis! Diese Gongs! Die Konzertbesucher tauchten ein in die Töne, Klänge, Schwingungen und die Vibrationen der kleineren, aber intensiven Buckelgongs und der drei grossen, mächtigen chinesischen Gongs. Dazu kamen weitere spezielle Gongs, wie man sie sonst so nicht kennt, jeder mit seiner eigenen Klangfarbe. Die Zuhörer konnten den Klang sehen, hören, spüren, fühlen. Der Gong bewegte viele Menschen innerlich und äusserlich. Sie wurden von den Vibrationen voll­kommen erfasst und durchdrungen. Manch Körper ging in Resonanz mit den Gongs. Durch seine Klangfülle mag der Gong den Menschen in seinem Innern zu tiefst berühren!

Sanft und zart hallten die Töne des Monochords durch das Kirchenschiff. Manche Menschen können bei den Saitenklängen dieser Welt entschweben.

Besondere Töne entsprangen der neuartigen Kristallharfe und das Novum, was noch nie zuvor öffentlich gespielt wurde, das Kristallo-Phon mit seinen 19 Quarzglasröhren, das sogar durch den Mittelgang der Kirche geschoben wurde um so jeden Besucher auch in den hintersten Reihen hautnah die Klangschwingungen zum Spüren zu geben.

Unterschiedliche grosse tibetische Klangschalen erklangen und verbreiten einen wohltuenden Klang. Diese wurden gespielt und in der Mitte des Gangs abgestellt und immer wieder angespielt, die Zuhörer wurden so in den Klang eingehüllt! Einige wurden von den sich verwebenden Klängen der Klangschalen wie wegtragen zu einer Empfindungen der Leichtigkeit, entschweben dieser Welt!

Besonders der Ausklang (es darf ja zum Ende des Konzertes nicht geklatscht werden!) mit den schwingenden, sich verwebenden Klängen der Kristallklangschalen und den zum Summen aufgeforderten Konzerbesucher füllte den Kirchenraum, auch Obertongesang war zu vernehmen. Eine unbeschreibliche Stimmung. Ergriffen lauschten und summten die Menschen und verliessen dann die Kirche nur zögerlich, aber immer noch summend traten sie den Heimweg an!

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