Leserbeitrag
Konflager der Kirchgemeinde Reinach-Leimbach

27 Jugendliche verreisten

Marcel Siegrist
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Am Mittwoch vor Auffahrt war es soweit. 27 Konfirmandinnen und Konfirmanden der Kirchgemeinde Reinach-Leimbach standen schwer bepackt am Bahnhof Reinach, um miteinander ins Konflager zu reisen. Was sie wohl erwarten würde, konnten sie sich nicht vorstellen.
Unterwegs im Zug setzte der Regen ein, der das Lager fast ausschliesslich begleiten sollte. Doch dies kümmerte die Teilnehmenden nicht. Mit Freude sprayten sie am ersten Abend ihre Vorstellungen einer Trauminsel auf Leintücher. Diese dienten als Dekoration des Aufenthaltsraumes, in dem in einer Ecke eine weiche Chillout-Insel entstand.
Das feuchte Wetter erforderte vom Leiterteam Fantasie und Kreativität, um das Programm entsprechend anzupassen. Enttäuscht waren schon ein paar Jugendliche, als ihnen verkündet wurde, dass der Hochseilpark dieses Jahr wegen des Wetters ausfallen würde. Doch den Jugendlichen wurden spannende Alternativen geboten: Eine Gruppe besuchte die schöne Kletterhalle in Bulle, eine andere wanderte von Charmey durch die eindrückliche Jaunschlucht nach Botterens. Die übrigen Jugendlichen besuchten das mittelalterliche Städtchen Greyerz.
An den Vormittagen erarbeiteten die Jugendlichen mit den Leiterinnen und Leitern verschiedene theologische Aspekte des Lagerthemas „Läb din Traum!" So erfuhren sie, wie Gott schon mehrmals Menschen begegnet ist, indem sie ihre Träume ernst genommen und gelebt haben. Oder sie setzten sich mit der Frage auseinander, wie sie reagieren würden, wenn einzelne Träume zerplatzen würden. Hier spürte man starke Betroffenheit, kannten die Jugendlichen doch ein paar Beispiele aus ihrer Umgebung, wo solche Schicksalsschläge eingetroffen sind.
Ein grosses Dankeschön gilt an dieser Stelle all den freiwilligen Leiterinnen und Leitern der Cevi, die zusammen mit der Katechetin Kathrin Hunziker sowie Pfarrer Norbert Kobler das Lager verantwortet haben. Sie haben wiederum einen enormen Einsatz gezeigt und mit ihren zahlreichen Aktivitäten und ihrer Persönlichkeit dazu beigetragen, dass die Jugendlichen auf dem Feedbackblatt immer wieder schrieben „Super-Stimmung" oder „Darf ich nicht noch etwas länger bleiben?". Ja, die Zeit verging wirklich viel zu schnell, doch hat wahrscheinlich am Schluss des Lagers niemand diese wunderschöne Zeit missen wollen. Herzlichen Dank auch Euch, liebe Jugendliche, für das lässige Zusammensein. Es war toll mit Euch! (nko)

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