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LV-Wettingen-Baden: Zwei Titel und zwei Schweizer Top-Platzierungen

Marius Schneider
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Das Double von Pamela Märzendorfer über 800m und 1500m an den Österreichischen Staatsmeisterschaften und zwei Topleistungen der Nachwuchstalente Léa Pètro und Basile Schneider waren für den LV Wettingen-Baden die Höhepunkte der ersten Saisonhälfte.

Zur Erreichung der 800m-Limite für die EM in Helsinki scheute Pamela Märzen­dorfer keinen Aufwand. Dem deutlich gesteigerten Trainings­aufwand in der Vorbereitung mit etlichen Trainingslagern im Süden, liess das in Wettingen wohnhafte und international für den Österreichischen Leicht­athletik­verband startende Aushängeschild des LVWB eine ganze Reihe von Wettkämpfen im Ausland folgen. Erst in Deutschland – Dessau, Rehlingen, Regensburg – dann im britischen Watford und zum Schluss in Göteborg. Das Ergebnis: eine hervor­ragende neue persönliche Bestzeit von 2:03,57 – klar die besten Zeit einer Läuferin mit Schweizer Lizenz, leider aber 77 Hundertstel über der EM-Norm. Kein Grund zur Traurigkeit: nach einem harten Trainingslager in St. Moritz hielt sich die 29jährige Studentin an den an den Österreichischen Staatsmeister­schaf­ten Mitte Juli in Klagenfurt schadlos und gewann nicht nur über ihre Spezialdistanz, sondern auch über 1500m.

Beim Nachwuchs lief Léa Pètro gleich in ihrem ersten 400m-Rennen heraus­ragende 58,09 und an die Spitze der Schweizer Bestenliste der W18. Gleiches gilt für den 15jährigen Basile Schneider, der das Ranking im M16-Mehrkampf anführt, im Mai und Juni in einem halben Dutzend Einzeldisziplinen Topresultate erzielte (darunter knapp 15m Kugel und 54m im Speer) und bei Kann­to­­nalen und Regionenmeister-schaften Medaillen zuhauf sammelte. Insgesamt erfüllten bislang neun Nachwuchs-leute des LVWB aus allen Disziplinengruppen die Limiten für die anfangs in Genf stattfindenden Schweizermeisterschaften, eine erfreuliche Ballung von Talenten, deren Potential auch anfangs Juli bei einem Versuch im Rahmen der Schweizeri-schen Vereinsmeistersschaft SVM in Bern und bei nationalen Nachwuchs­wett­bewerben wie dem UBS Kids Cup, der Mille Gruyères und dem Migros-Sprint deutlich wurde.

Am andern Ende des Altersspektrums errangen die ältesten LVWB-Athleten bei den International Master Games auf dem Zürcher Sihlhölzli fünf Titel, darunter auch einen durch Vereinspräsident Patrick Vergult. In der zweiten Saisonhälfte darf der LVWB neben der Nachwuchs- und der Mehrkampf-SM vor allem dank seinen starken Mittelstrecklerinnen auf Edelmetall bei der Staffel-SM und der Team-SM hoffen.

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