Leserbeitrag
Mountainbike Aargauermeisterschaften in Seon

Nina Rickenbach vom VMC Hägglingen siegte in der Kategorie Hard.

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In Seon fanden die Aargauermeisterschaften in den Kategorien Elite, Amateure, Master, Junioren, Hard (Mädchen/Knaben) und Damen statt sowie der zweite Lauf des Argovia Geax-Fischer Cup.

In der Kategorie Hard Mädchen fuhr Nina Rickenbach ein tolles Rennen. Sie führte von Anfang bis zum Schluss und gewann das Rennen und somit auch den Aargauermeister-Titel souverän. Sonja Schmid vom VMC Hägglingen kämpfte in einem spannenden Duell um Rang drei. Ein Sturz kurz vor dem Ziel verhinderte einen Podestplatz - Sonja wurde vierte im Argovia-Cup. Da die Drittplatzierte jedoch im Kanton Solothurn wohnt, gewann Sonja Schmid die Bronzemedaille in der Aargauermeisterschafts-Wertung. Tina Siegrist belegte den fünften Schlussrang. Bei den Hard Knaben überquerte Jan Fergg als neunter die Ziellinie.

Die Strecke in Seon ist sehr abwechslungsreich und wegen des Regens der letzten Tage gab es einige schwierige Passagen zu bewältigen. Die Hägglinger FahrerInnen der Kategorie Mega haben aber riesige Fortschritte gemacht und hatten somit keine Probleme mit der Strecke. Michelle Andres, Jasmin Hofer, Nadia Furlan und Chantal Rey konnten alle ihr Rennen beenden und belegten die Ränge 2, 7, 8, und 10. Cedric Gauch und Pascal Stössel belegten bei den Knaben die Ränge 20. und 22.

Bei den Rock Mädchen konnte Sarina Marti das Rennen gewinnen vor ihrer Club-Kollegin Anne-Sophie Pederiva. Svenja Geissmann musste wegen eines Defektes aufgeben.

Unsere zwei Jüngsten Rennfahrerinnen Julia Pederiva und Muriel Geissmann sind eine wahre Freude. Das Rennen war mehr Nebensache und lustige Grimassen waren wichtiger, doch auch sie sind schnell gefahren und wurden 2. und 3.

Bei den Damen war Sabine Spitz, die Olympiasiegerin 2008 (Peking) und Marathonweltmeisterin 2009 am Start. Sie ist nach einer Verletzungspause im Aufbautraining und benützte die Gelegenheit in Seon ein Rennen zu absolvieren und sich auf das nächste Weltcuprennen an Pfingsten in Offenburg vorzubereiten. Nebst Sabine Spitz war auch Kathrin Stirnemann von Gränichen am Start. Das Teilnehmerfeld war also stark und konnte sich sehen lassen. Fabienne Andres versuchte gleich zu Beginn des Rennens, sich an das Hinterrad der erfahrenen Rennfahrerinnen zu hängen und konnte eine Runde lang im Windschatten von Sabine Spitz fahren. Es war sehr interessant, einmal die Möglichkeit zu haben, die Fahrlinie einer Olympiasiegerin zu beobachten. Fabienne beendete das Rennen hinter Kathrin Stirnemann und Sabine Spitz auf dem 3. Rang als zweite Aargauerin. Auch Jil Saxer profitierte vom Sog der guten Spitzenfahrinnen und liess ihr Verletzungspech anfangs Saison vergessen. Sie platzierte sich als vierte Aargauerin auf dem guten 5. Rang.

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