Leserbeitrag
Nein zum Sportzentrum „Tägi Wettingen“

Markus Krebs
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Immer noch mehr, immer noch besser, immer noch schöner, immer noch grösser. Wir leben wahrlich auf grossem Fuss. Doch oftmals vergisst man, dass uns das «immer noch mehr haben» am Ende auch immer noch mehr Geld kosten wird. Bestes Beispiel ist die geplante Sanierung des Tägi. Die erste Luxus-Lösung wurde vom Stimmvolk wuchtig abgelehnt. Nun versucht man es mit einer Zwischenlösung, welche nur noch halb so viel kosten wird. Leider ändert aber auch dieser halbe Luxusausbau nichts an unserer leeren Gemeindekasse oder an der bereits wieder angedrohten Steuererhöhung. Wem bringt denn dieser Ausbau eigentlich etwas? Wie viele «Wettigerinnen und Wettiger» werden zukünftig die luxuriöse Saunalandschaft oder das überdachte Eisfeld nutzen?

Den meisten Einwohnerinnen und Einwohner würde eine einfache Sanierung mit dem bereits bestehenden Tägi-Angebot ausreichen. Mit diesen zusätzlich gesparten 12 Millionen Franken könnten dafür weitere, dringend notwendige Instandhaltungsmassnahmen (zb. unsere Holperstrassen) angegangen werden. Das würde allen Einwohnerinnen und Einwohnern einen grösseren Nutzen bringen.

Und denken Sie immer daran – jede zusätzliche Infrastruktur muss irgendwann auch wieder saniert werden. Die nächste Generation wird sicher Freude daran haben...

Markus Krebs

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