Leserbeitrag
Neues Konzept für kath. Religionsunterricht

Marcel Siegrist
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Das neue Konzept für den katholischen Religionsunterricht in Frick und Gipf-Oberfrick stösst durchwegs auf positive Resonanz

„Früher war es so, dass wir uns jeweils nur für eine Lektion pro Woche trafen und somit nie intensiv in ein Thema eintauchen konnten und das war sowohl für uns wie die Schüler/innen manchmal eher unbefriedigend“, erklärt Pastoralassistent Ulrich Feger. „Mit dem neuen Blockunterricht ist es möglich, spannende Diskussionen zu Ende zu führen, mit den Schülern der Real-, Sekundar- und jetzt auch der Bezirksschule über den Glauben ins Gespräch zu kommen und auch ausserhalb des Schulgebäudes etwas zu unternehmen“, fährt Feger fort.

Zusammen mit Pfarrer Thomas Sidler, Gemeindeleiter Martin Linzmeier und Katechetin Christine Rodriguez konzipierte er das neue Konzept, das im Schuljahr 2014 eingeführt wurde. Das neue Unterrichtskonzept betrifft die 7. und 8. Oberstufe, die Treffen finden in der Regel einmal im Monat statt, an Abenden oder Halbtagen. Die Themen sind lebensbezogen und vielfältig: Frieden, Sakramente, Kreuzweg, Kirchenjahr, Besuch der Juseso, um nur einige zu nennen.

Vergangenen Herbst fand eigens ein Elternabend statt, um über das neue Konzept zu informieren und auch die Möglichkeit zu geben, selber Vorschläge und Ideen für Themenbereiche oder Problematiken zu geben.

Bei den Jugendlichen scheint das neue Konzept auf jeden Fall gut anzukommen; so waren sie auch vergangenen Donnerstag Abend mit Begeisterung bei der Sache, als sie sich anlässlich eines ökumenischen Anlasses mit dem Thema Fastenopfer auseinandersetzten. In Workshops aufgeteilt machten sie sich intensiv Gedanken über gerechte Ernährung, backten Guetzli aus Datteln und Nüssen und stellten ihr ganz persönliches Lebensrezept in Anlehnung an den Fastenkalender 2015 „Rezepte fürs Leben und Überleben“ zusammen. Ein weiteres Mal werden sie sich dann am 15. März anlässlich des Suppentags mit dem Thema beschäftigen und auch da beim ökumenischen Gottesdienst und beim Suppenzmittag aktiv im Einsatz sein.

Patricia Streib

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