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Abschiedsreise des Ökumenischen Kirchenchors Urdorf

Christian Murer
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(chm)

Am vergangenen Wochenende hatte der Ökumenische Kirchenchor Urdorf am Samstagabend in der katholischen Kirche Bruder Klaus und am Bettag in der Neuen reformierten Kirche Urdorf seinen allerletzten Auftritt. Dirigent Karl Scheuber wählte zu diesen beiden Abschiedsgottesdiensten recht anspruchsvolle Werke von Michael Praetorius, Felix Mendelsohn-Bartholdy sowie Antonín Dvořák.

Drei Tage vorher – am Mittwoch, 15. September – ging der Chor zudem auf seinen letzten gemeinsamen Ausflug. Von verschiedenen Ausgangsorten angereist, fuhren die 17 Sängerinnen und Sänger mit ihrem Dirigenten Karl Scheuber mit dem EC vorerst nach St.Gallen. Auf einer kurvenreichen, landschaftlich reizvollen Strecke lenkte der Postauto-Chauffeur in subtiler Fahrweise seinen Car nach Walzenhausen. Im Restaurant Bahnhof wartete auf die Urdorfer Reisegruppe ein schmackhaftes Mittagessen mit köstlichem Dessert. Da das ursprünglich programmierte Walzenhauser-Bähnli kurz vor dem Reisedatum seinen Geist aufgegeben hatte, kehrte der Chor nach Heiden zurück und genoss die Fahrt mit der Appenzeller Bahn nach Rorschach hinunter. Der Wettergott hatte ein Einsehen und bescherte den Chörlern eine Schifffahrt im spätsommerlichen Sonnenschein nach Arbon. Die Strecke durch die zahlreichen Thurgauer Dörfer nach Romanshorn weckte in unserem Dirigenten alte Kinder- und Jugend-Erinnerungen. Etwas müde zwar, aber bei bester Laune kehrte die Reisegruppe am Abend ins Limmattal zurück. Esther Loosli und Heidi Brandenberger, die die Chorreise aufwendig rekognosziert hatten, sagten nach der Rückkehr: «Wir hoffen sehr, dass unsere letzte gemeinsame Chorreise allen in guter Erinnerung bleiben wird.»

Christian Murer, Gastsänger

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