leserbeitrag
Der amtierende Gemeindepräsident Marco Genoni unterstützt die Wahl von Thomas Baumann zum neuen Gemeindepräsidenten

Joachim Greuter
Drucken
Teilen
Bild: Joachim Greuter

Bild: Joachim Greuter

(chm)

Nach zwölf Jahren im Gemeinderat tritt Marco Genoni nicht mehr zur Wahl an. Im Interview erzählt der scheidende Gemeindepräsident über die Erfolge und die Veränderungen der letzten Jahre. Und er gibt die Antwort, weshalb er die Wahl von Thomas Baumann zum neuen Gemeindepräsidenten unterstützt und was die Stärken von Sonja Ihle und von Oliver Krähenbühl sind.

Vor zwölf Jahren wurdest du als Vertreter von «Zukunft Suhr» in den Gemeinderat gewählt und seit vier Jahren führst du die Gemeinde als Gemeindepräsident. Welches sind die grössten Erfolge der letzten Jahre?

Genoni: Wir haben als Zukunft Suhr viele neue Impulse im Gemeinderat eingebracht und als Team auch viele Projekte umgesetzt. Wir haben unsere Aufgaben im Bereich Schulraum gelöst.

Dank Neuinvestitionen in die Primarschulhäuser Feld und Dorf – Stichwort Vinci – und dank Sanierungen der Kindergärten bieten wir der Schule sehr gute Bedingungen.

Diese Bauprojekte mussten wir teilweise mit Darlehen finanzieren. Es handelt sich jedoch um zukunftsträchtige Investitionen für die nächsten 30 bis 40 Jahre und sie müssen auch in diesem Zeitraum beurteilt werden. Unsere Verschuldung hält sich auch gegenüber anderen Gemeinden in einem gut vertretbaren Rahmen.

Inwiefern hat sich die Gemeinde in dieser Zeit verändert?

Genoni: Bleiben wir beim Beispiel Schule. Neben den Schulbauten spielen die weichen Faktoren eine zentrale Rolle, damit eine Schule für Kinder und Lehrpersonen einen guten Rahmen bietet. So ist die strategische Ausrichtung der Schule dank regelmässigem Austausch zwischen Schulleitung, Schulpflege und Gemeinderat im Dialog entstanden und wird von allen Beteiligten unterstützt.

Ja, Dialog ist das Schlüsselwort für eine erfolgreiche Gemeindepolitik

Was wünschst du dir für die Zukunft von Suhr?

Genoni: Suhr soll weiterhin als fortschrittliche Gemeinde gelten, die gute Rahmenbedingungen für ihre Bürgerinnen und Bürger bietet. Dazu muss die politische Kultur des Austausches und das Einbeziehen eines breiten Spektrums der Bevölkerung gepflegt und weitergeführt werden.

Für die Entwicklung von Suhr ist das Engagement vieler Freiwilligen und unserer Kommissionen eine wichtige Stütze der politischen Arbeit. So können Suhrerinnen und Suhrer ihr Know-how und ihr Engagement direkt einbringen.

Warum sind die KandidatInnen von «Zukunft Suhr» dafür am besten geeignet?

Genoni: Die drei Politikerinnen/Politiker von «Zukunft Suhr» bieten Gewähr, dass die positiven Entwicklungen der letzten Jahre weitergeführt werden.

Sonja Ihle hat mit ihrer Arbeit als Präsidentin der Schulpflege ihre Fähigkeiten als lösungsorientierte und kommunikative Persönlichkeit bewiesen, die auch mit schwierigen Situationen umgehen kann.

Oliver Krähenbühl habe ich im Gemeinderat als umsichtigen Allrounder erlebt, der sehr strukturiert die vielen anspruchsvollen Aufgaben anpackt.

Mit Thomas Baumann durfte ich acht Jahre im Gemeinderat zusammenarbeiten. Mit seiner Ruhe und Fähigkeit, tragfähige Lösungen anzustreben, ist er ein würdiger Gemeindepräsident. Dazu kommt sein Know-how im Bereich Umwelt. Wir leisten in Suhr einen Beitrag zur Klimakrise und treffen die nötigen Vorkehrungen, damit wir auch in Zukunft über eine qualitativ lebenswerte Umgebung verfügen. Erste Erfolge können wir mit den Baumreihen an der Tramstrasse, mit naturnahen Spielplätzen und den vielen Sitzmöglichkeiten entlang den Spazierwegen bereits verbuchen. Ein Trumpf ist sicher sein Grossratsmandat, das ihm wichtige Vernetzungen mit dem Kanton bietet.

Wir von «Zukunft Suhr» bedanken uns herzlich für das Interview und wünschen dir Marco, alles Gute für einen erfolgreichen Abschluss als Gemeindepräsident und für deine Zeit danach.

Aktuelle Nachrichten