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Endlich wieder Sporttag!

Flurina Lienhard
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Bild: Flurina Lienhard
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(chm)

Ein Artikel von Aditya Nambiar und Julius Meinecke, Klasse 2b der Bezirksschule Brugg.

Am Freitag, 24.9.2021, war es so weit: Der Tag, auf den die Schülerinnen und Schüler schon seit dem Beginn des neuen Schuljahrs hingearbeitet hatten, war endlich da.

Am diesjährigen Sporttag der Bezirksschule Brugg durften dank der im Vergleich zum Vorjahr etwas lockereren Coronaregelung auch Eltern den Lehrerinnen und Lehrern beistehen und diesen beim Messen der Resultate der Schülerinnen und Schüler helfen.

Der Sprint war die erste Disziplin. Einige Schülerinnen und Schüler waren schon ganz aufgeregt, als sie in der Schlange vor der Sprintbahn anstanden. Sie mussten sich in Dreiergruppen anstellen, wobei sie darauf achteten, dass sie immer mit gleich Schnellen eingeteilt waren. Dann war es so weit: Der Knall ertönte und das erste Erstklässler-Dreierteam sprintete los. Am Rand der Sprintbahn standen die Jugendlichen der zweiten und dritten Klassen und feuerten die Sprinter und Sprinterinnen lautstark an. Nach den Erstklässlern folgten die Zweitklässsler, die Drittklässler waren als Letzte an der Reihe. Es gab Dutzende Frühstarts, aber die Lehrpersonen sowie die mithelfenden Eltern liessen sich nicht aus der Ruhe bringen. Nach dem Sprint wurden die restlichen drei Kategorien absolviert. Man konnte aussuchen, welche Disziplin man aus welcher Kategorie absolvierte. Es gab Hochsprung oder Weitsprung, Ballweitwurf oder Wurfkörperweitwurf (für die Älteren zusätzlich auch Kugelstossen und Speerwurf) sowie den berüchtigten Brügglilauf. Die Zweit- und Drittklässler hatten ausserdem die Möglichkeit, sich statt für den normalen Sprint für die Hürdenbahn zu entscheiden.

Beim Hochsprung war die Stimmung top: Alle feuerten denjenigen an, der gerade an der Reihe war und wenn jemand einen Sprung geschafft hatte, wurde applaudiert und derjenigen Person gratuliert.

Danach ging es zum Brügglilauf. Dieser wurde ein Stück weiter weg von den restlichen Disziplinen absolviert und führte in zwei Runden über die Brücke bei der Brunnenmühle und die «Gwagglibrugg». Dort kamen einem jede Menge Schülerinnen und Schüler entgegen, die ausser Atem mit ihrer Wasserflasche in der Hand vom Lauf weggingen, da sie ihn schon mehr oder weniger gut hinter sich gebracht hatten. Wer da war, musste in eine Startgruppe einstehen und warten, bis die eigene Startgruppe endlich loslaufen durfte. Dann wieder der Start: Alle rannten los, jeder wollte möglichst gut abschneiden. Man hörte die Leute keuchen und atmen, wenn man neben einem Konkurrenten herlief. Im Ziel waren die Gesichter der Gelaufenen voller Erleichterung, dass sie die schwierigste Disziplin abgeschlossen hatten.

Nach den vier Disziplinen gab es traditionellerweise eine Stafette mit allen Klassen, die klassenweise absolviert wurde. Es standen immer die fünf Schnellsten der Klassen des Jahrgangs nebeneinander und sahen sich mit kämpferischen Blicken an. Dann ertönte das Startsignal und die ersten Sprinter jeder Klasse rannten mit ihren Stäben los. Alle anderen Schülerinnen und Schüler standen am Rand der Sprintbahn und feuerten die Sprintenden an. Der Nebel des Morgens hatte sich gelichtet, die Sonne strahlte und es herrschte eine tolle Stimmung. Das war der Abschluss des diesjährigen Sporttags.

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