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HEV Dietikon-Urdorf in der Ausstellung (G)Artenvielfalt

Hans Schenk
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(chm)

Der Virus Covid-19 hat auch die Anlässe des Hauseigentümerverbandes Dietikon-Urdorf beeinflusst. Nun aber war es so weit. Der HEV Dietikon-Urdorf konnte seine Mitglieder einladen, mit Urs Ungricht, dipl. Gärtnermeister von der Gartenfirma A. Ungricht Söhne Gartenbau AG in Dietikon, die Gartenausstellung (G)Artenvielfalt hinter der Stadthalle beim Hallenbad Dietikon zu besuchen. Der Einladung folgten 40 Mitglieder, trotzdem eine Stunde vor Beginn noch ein Regenschauer niederging. Während der Veranstaltung blieb der Regen aus. Urs Ungricht referierte zuerst darüber, dass der Gärtnermeisterverband Zürich in Zusammenarbeit mit dem AWEL Zürich und der Stadt Dietikon mit dieser Gartenanlage aufzeigen will, wie wichtig es ist, gegen die invasiven Neophyten vorzugehen. Der Kanton Zürich unternimmt grosse Anstrengungen, der Ausbreitung der Neophyten Einhalt zu gebieten. So wurden mit grossem Aufwand entlang der Reppisch die Neophyten zum grossen Teil entfernt. Die weitere Ausbreitung in diesem «gerodeten» Gebiet wird nun weiterverfolgt. Hier in der Ausstellung (G)Artenvielfalt, wo verschiedene Gartenbaufirmen ihre eigenen Ideen verwirklicht haben, wird aufgezeigt, welche standortgerechten Pflanzen, anstelle von invasiven Neophyten im eigenen Garten gepflanzt werden können. Damit die Neophyten erkannt werden, sind solche in gelben Käfigen ausgestellt und speziell beschrieben. Mit grossem Elan waren in diesem Jahr regelmässig Kinder anwesend, die unter Anleitung Gemüse, Beeren, Blumen und andere Pflanzen hegen, pflegen und dabei die Natur erleben konnten. Nach den umfassenden Erklärungen machten die Anwesenden selbstständig einen Rundgang durch die Anlage, wobei Urs Ungricht für Auskünfte und Erklärungen zur Verfügung stand. Im Anschluss konnten die Teilnehmer im Unterstand bei einem kleinen Apéro ihre Eindrücke austauschen. Alle waren zufrieden, dass sie wieder einmal einen Anlass besuchen und miteinander plaudern konnten. Die Ausstellung ist noch bis Ende Oktober geöffnet.

Hans Schenk

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