solino - Wohnen im Alter, Boswil
Impfaktion im Solino-Festsaal

Richard Gähwiler
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(chm)

Bereits Anfang Februar war ein Impf-Team des Kantonsspitals Aarau (KSA) im Solino – Wohnen im Alter, in Boswil im Einsatz. Nach einer vorgängigen Information durch die Heimleitung und zum Teil Rücksprache mit Angehörigen waren es rund 60 Bewohner*innen und Pflegende des Solino, die sich in die Liste der Impfwilligen eingetragen hatten. «Die Impfung ist kostenlos und grundsätzlich freiwillig, einzig mit ‹Impf-Empfehlung› von Vorstand und Heimleitung», erklärte Heimleiter Huggel. «Dies, um den Schutz jeder einzelnen Person zu erhöhen und Ausbrüche in unserem Hause zu vermeiden».

Zuerst waren es die Gemeldeten aus den Alterswohnungen, in einer zweiten Etappe dann die Solino-Bewohner*innen und die Pflegenden und Mitarbeitenden, welche sich in der Cafeteria für das Impf-Prozedere bereitmachten: Temperaturmessung und Fragen zur Gesundheit durch den Hausarzt Dr. von Hirschhausen; Überprüfung der Personendaten durch das Team vom KSA, unter der Leitung von Fachfrau Diana Meier mit zwei Mannen vom Zivilschutz und dann der Pieks an einer der vier Impfstationen durch Fachpersonen des Solino. Das ganze Prozedere wie auch die anschliessende, obligate Beobachtungs-Viertelstunde verliefen ohne Zwischenfall. So waren alle Impfwilligen, auch dank der perfekten Organisation von Impf-Team und der Pflegedienstleitung mit Beatrice Müller, gemäss dem vorgesehenen Zeitplan mit der korrekten Dosis zum Schutze von Covid-19 versorgt.

Wie immer blieben ein paar überzählige Dosen, eine Restmenge, die nicht beliebig aufbewahrt werden kann. Anstatt diese zu verwerfen, das heisst zu entsorgen, konnten diese an Freiwillige mit unmittelbarem Personenkontakt verimpft werden. Zurück zur eingangs erwähnten Frage. Von den Bewohner*innen waren es über 70% Impfwillige, die zum Teil jedoch wegen chronischer Krankheiten oder Allergien zurückgestellt werden mussten. Bei den Pflegenden schützten sich rund ein Drittel. Auch hier waren Vorerkrankungen oder das Alter der Auszubildenden Ausschlusskriterien. Man wird sich wiedersehen am 2. März, zur zweiten Impfung – vorausgesetzt die Zulieferer des Impfstoffes machen mit.