leserbeitrag
Informative Velotour entlang der Limmattalbahn

Nadine Freuler
Drucken
Bild: Nadine Freuler
5 Bilder
Bild: Nadine Freuler
Bild: Nadine Freuler
Bild: Nadine Freuler
Bild: Nadine Freuler

Bild: Nadine Freuler

(chm)

Die Einladung der Grünen Dietikon zur Velotour der Limmattalbahn entlang stiess auf reges Interesse bei allen Generationen und sprach auch Personen aus den Nachbargemeinden an. Stadtrat Lucas Neff und Gemeinderat Andreas Wolf leiteten die rund 20 Teilnehmenden vom Bahnhof Glanzenberg zur Birmensdorferstrasse, wo ein kurzer Überblick über das Projekt gegeben wurde. Anschliessend ging es in Etappen weiter Richtung Depot, wobei an interessanten Standorten immer wieder Hintergrundinformationen gegeben wurden. Intensiv diskutiert wurden die Vor- und Nachteile von Absätzen bei Übergängen für den Fuss- und Veloverkehr. Was für Sehbeeinträchtigte von Nutzen ist, ist für mobilitätseingeschränkte Personen oft ein Ärgernis, können doch 3 cm hohe Absätze mit einem Rollator nur schwer überwunden werden. Auch für Velofahrende und Personen mit Kinderwagen sind diese Absätze mühsam. Da ist Optimierungspotenzial vorhanden und die Grünen werden sich dafür einsetzen, dass die kantonalen Normen auf ein sinnvolles, für alle Interessensgruppen zufriedenstellendes Mass angepasst werden. Als Wermutstropfen des Limmattalbahnbaus wird weiterhin der Bau des Depots im Müsli und der damit verbundene dauerhafte Verlust von zwei fussballfeldgrossen wertvollen Fruchtfolgeflächen erachtet. Die Grünen hatten sich bis zuletzt dafür eingesetzt, diesen Verlust zu verhindern. Entsprechende Alternativstandorte im Asp und Niderfeld wären zur Verfügung gestanden, wurden aber leider nicht weiterverfolgt. Positiv aufgenommen wurde an der Velotour, dass die anfänglichen Mängel für den Fuss- und Veloverkehr im Baustellenbereich in der Zwischenzeit grossmehrheitlich behoben wurden. Der Einsatz und die Ausdauer der Grünen hat sich da einmal mehr ausbezahlt. Ebenfalls erfreut zur Kenntnis genommen wurden die (zukünftige) Begrünung der Bahntrassen, die grosse Anzahl gepflanzter Bäume und der überall 1,5 m breite Radstreifen entlang der Limmattalbahn.

Pünktlich mit dem einsetzenden Regen wurde zum gemütlichen Teil im Gemeinschaftsraum der neuen Siedlung der Baugenossenschaft des eidgenössischen Personals BEP im Limmatfeld übergegangen. Beim Genuss des reichhaltigen Buffets aus regionalen, saisonalen und nachhaltig produzierten Nahrungsmitteln wurde weiter diskutiert und die Kinder konnten sich auf dem zugehörigen Spielplatz austoben.

Aktuelle Nachrichten