leserbeitrag
Wanderung zur L'Abbaye d'Hauterive

Karl Windisch
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(chm)

Seniorenwandergruppe Erlinsbach AG

Es gibt Aussteiger, Einsteiger, Aufsteiger, Absteiger und neuerdings auch Umsteiger. Die SBB haben die Senioren-Wandergruppe Erlinsbach AG dazu erkoren, indem sie die vorgesehene Reiseroute noch um einen Umsteigeort erweitert hatten. Die Folge davon war, dass wir alle eine halbe Stunde früher aufstehen mussten.

Die 25 Frühaufsteher besammelten sich am 25. August beim Gleis 5 im Bahnhof Aarau. Über Olten, Burgdorf, Bern gelangten wir schliesslich nach Freiburg. Im Café Le Centre gab's Kaffee und Gipfeli. Wir plauderten weiter, diesmal ohne Maske, bis wir uns in den unterirdischen Busterminal verschieben mussten.

Im Bus 470 fuhren wir bis Vallars-sur-Glâne, wo sich die fiteste Gruppe auf die Wanderung nach Pont de la Sarine und dann der Saane entlang zur Abbaye d'Hauterive machte.

Der Rest der Wandergruppe liess sich nach Grangeneuve zum Institut Agronom oder noch etwas weiter bis zur Haltestelle Agroscope fahren. Auch diese Grüppchen wurden dem Titel «Wandergruppe» gerecht, denn auch sie bewegten sich zu Fuss. Trotz gelegentlicher Orientierungsschwierigkeiten trafen wir schlussendlich alle im Restaurant La Croix-Blanche in Posieux ein. Nach ein paar kühlen Bier aus der hauseigenen Brauerei durften wir uns bei einem köstlichen Mittagessen verwöhnen lassen. Suppe oder Salat-Fleischvögel vom Wildschwein mit Nudeln und Saisongemüse. Überraschend gab es ein nicht vorgesehenes Dessert, gespendet von Godi und Guido, die beide diesen Monat Geburtstag feiern konnten.

Die Wanderung, das gute Essen und die alkoholischen Getränke liessen bei einigen grosse Müdigkeit aufkommen. Viele konnten sich dagegen wehren, aber Heinz liess sich vom grössten Lärm nicht stö(h)ren und machte ein Nickerchen.

Nachdem Rolf es nicht lassen konnte, noch zwei Kartons hausgebrautes Bier einzukaufen, war es Zeit, zu Heimreise aufzubrechen.

Von Posieux ging's mit dem Bus nach Freiburg. Dann mit dem Zug durch wunderschöne Landschaften nach Ins. In Ins stiegen wir in die Schmalspurbahn um. Diese führte uns durch Gemüsekulturen, um Hausecken und an schönen Gärten vorbei auf der rechten Seite des Bielersees nach Biel. Hier zeigte sich auch erstmals richtig die Sonne. Sie schien zwar den ganzen Tag, war aber immer von Wolken bedeckt.

Von Biel bis Aarau hatten wir reservierte Plätze, welche aber zum Teil und zum Ärger der Gruppenreisenden schon besetzt waren. Müde und mit vielen guten Eindrücken kamen wir daheim an.

Am Schluss geht noch ein grosses Dankeschön an Fritz, Hansueli und Bruno. Auf ein nächstes Mal.

Karl Windisch

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