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Männer- und Seniorenturner reisen an den Bielersee und Twannbergregion

Flury Stefan
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Bild: Flury Stefan
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(chm)

Hurra, wir können wieder reisen! – Am 24. August, Samstagmorgen, versammelte sich eine wohlgelaunte, muntere Männer/Senioren-Schaar des Turnvereins Luterbach auf dem Bahnhof in Luterbach zum Wandererlebnis Region Biel-Twannberg-Gaicht-Ligerz-Schernelz. Der Wanderleiter Stefan Flury informierte die Schar über die neusten Schutzmassnahmen des BAG zur Coronasituation und mahnt zur Vorsicht. Wir freuen uns aber sehr darauf, wieder zusammen einen geselligen Ausflug zu machen.

Ein wunderschöner Sommertag mit über 25 Grad begrüsst 14 wanderlustige, meist älteren Herren. Stefan erläuterte noch kurz die drei unterschiedlichen Reisevarianten und Gruppenziele.

Nach einer unterhaltsamen, soweit dies mit Maske möglich ist, abwechslungsreichen Bahnfahrt kamen wir in Biel an. Gestärkt mit Kaffee und Gipfeli machten sich die drei Gruppen auf ihren individuellen Weg.

Für die dritte Gruppe übernahm nun Mario Faccioli die Führung und erkundete den Weg zur Schiffländti. Nach einer gemütlichen Schifffahrt und dem genüsslichen Apéro erreichte die kleine Gruppe Erlach. Wenn man schon in Erlach ist, ist das Mittagessen mit Fisch ein Muss mit Genuss. Zum besseren Verdauen ist ein Spaziergang im historischen Städtchen gerade willkommen. Mit dem Schiff, ein paar gemütlichen Stunden und genüsslichen Erinnerungen im Gepäck ging es weiter nach dem Winzerdorf Ligerz. Nach dem Schifffahrtsvergnügen auf dem Bielersee strebten sie mit dem «Vinifuni», Standseilbahn durch Reben, herrlichen Aussichten zu. Von der Zwischenstation «Festiguet» führt der Weg direkt zum Ziel, zum gemeinsamen Nachtessen im Rebbauernhaus der Familie Bourquin.

Wo bewegten sich in dieser Zeit die Gruppen 1 und 2 ?

Vom Bahnhofplatz erreichten sie auf direktem Weg die Talstation der Magglingenbahn.

Nein … es ging nicht mit der Bahn aufwärts. Schliesslich sind alles fite Turner, ja, nicht mehr so junge, aber jung gebliebene. Jetzt teilten sich die Wege der beiden Gruppen.

Fünf Gesellen gingen die Wanderung gemütlich an, liessen es sich nicht nehmen, mit ein paar Schweisstropfen auf der Stirn beim «Pavillon» einen Zwischenhalt einzulegen, einen grossen Schluck zu genehmigen und die grandiose Aussicht auf Biel und den See in sich aufzusaugen. Leider sind die Alpen «verhangen» und so war nicht auszumachen, wo sich Eiger, Mönch und Jungfrau versteckten.

Die Wanderung führt auf unbekannten Wanderwegen vom Pavillon via Nidauberg in ca. drei Stunden nach Gaicht. Zahlreiche grosse und kleine Findlinge liegen entlang der teils aussichtsreichen Wanderroute, mit Aussicht auf Bielersee und Voralpen.

Auf der Sonnenterasse beim Restaurant Tanne trafen dann nach ca. 40 Minuten die Wanderkollegen der dritten Gruppe ein. Die tüchtigsten Männerriegeler liessen es sich nicht nehmen, nach dem steilen Aufstieg von der Talstaton der Magglingenbahn via Hohmatt, Twannberg ebenfalls das Mittagsziel in Gaicht nach ca. 3,5 Stunden zu erreichen.

Mit dem wohlverdienten Bierli, einem ausgezeichneten Mittagessen und dem vorzüglichen Service vergassen wir fast die Zeit zum Aufbrechen und die restlichen Schritte der Wanderroute unter die Füsse zu nehmen.

Die Passage durch den unteren Teil der wildromantischen Twannbachschlucht ist ein weiterer Höhepunkt auf dieser Wanderung. Hoch durch die Rebberge erreichten wir unser Ziel, das Rebbauernhaus der Familie Bourquin.

Hier trafen wir auch auf unsere Kollegen, welche das Ziel mit dem «Vinifuni» erreicht haben.

Nun waren wir alle vereint am gemeinsamen Treffpunkt und erzählten von den verschiedenen Erlebnissen, die wir so unterschiedlich unterwegs hatten, natürlich bei einem Apéro mit Weindegustation und selbstgemachtem Salzkuchen. Bei der Degustation der vorzüglichen Qualitätsweine wird der Wein und der Betrieb erklärt.

Jetzt wurde jeder sein eigener Koch. Spiessliplausch zum selber Zusammenstellen, Marinieren und Grillieren, Gemüse, Kartoffelsalat und grüner Salat standen auf der Speisekarte. Ein Dessertwein und ein feines Stück «Tarte au Vin» rundeten das Nachtessen ab. Ein letzter guter Tropfen und ein grandioser Applaus an die Gastgeber liessen den Aufenthalt bei den liebenswerten Weinbauersleuten ausklingen.

Nicht fast, nein, ganz haben wir nun die letzte Fahrt des «Vinifunis» verpasst.

Wer nicht gestresst den Rebweg hinunter den Bahnhof in Ligerz zu Fuss erreichen wollte, der konnte mit dem «Bourquintaxi» die gemütlichere Version in Anspruch nehmen.

Nach der abschliessenden Bahnfahrt nach Luterbach liessen es noch ein paar durstige, fröhliche Gesellen nicht vorenthalten, den ereignisreichen Ausflug mit dem «Schlummertrunk» im Pöstli abzuschliessen und mit dem Wanderleiter Stefan Flury anzustossen.

Herzlichen Dank allen Wandervögeln, die mitgereist und mitgewirkt haben.

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