natur- und Vogelschutzverein Unterentfelden
Toter Karpfen im Schiibestandweiher entdeckt

Thomas Hersche
Drucken
Teilen
Bild: Thomas Hersche
5 Bilder
Bild: Thomas Hersche
Bild: Thomas Hersche
Bild: Thomas Hersche
Bild: Thomas Hersche

Bild: Thomas Hersche

(chm)

Die Vorbereitungsarbeiten für den Schiibestandweihereinsatz des Natur- und Vogelschutzvereins Unterentfelden waren durch zwei Ereignisse geprägt. Zum einen bekundete der Motormäher Probleme gleich im Doppelpack: Am ersten Arbeitstag riss der Keilriemen, was eine externe Reparatur nach sich zog. Wieder im Einsatz, löste sich eine Schraube, worauf der Mähbalken abfiel. Beim dritten Anlauf klappte es dann. Zum anderen konnte der Karpfen gefunden werden, welcher sich schon seit einiger Zeit im Weiher aufgehalten hat. Warum der 55 cm lange Fisch zu Tode kam, kann nicht gesagt werden. Die Hoffnung besteht jedenfalls, dass sich nun etwas mehr Kleintiere im Wasser ansiedeln werden, was für das Gewässer sicherlich kein Nachteil wäre.

Erfreulich war, dass in diesem Jahr mehrere Neumitglieder am Arbeitseinsatz teilgenommen haben. Gras und Schilf waren gut angetrocknet, sodass die Arbeit in einer Stunde bereits erledigt war: Wegen des ehemaligen Kugelfangs und des erhöhten Bleigehalts im Boden darf das Material nicht entfernt, sondern muss angrenzend am Waldrand deponiert werden. Leider hat das invasive Einjährige Berufkraut auch rund um den Schiibestandweiher bereits Fuss gefasst. Das Ziel muss sein, dass es sich nicht noch weiter ausbreitet. Das kann nur erreicht werden, wenn die Absamung verhindert werden kann. Die Pflanzen mit ihren kamillenähnlichen Blüten wurden deshalb im Juni ausgerissen und entsorgt. Im feuchten Boden konnten die Wurzeln ebenfalls entfernt werden, was hoffen lässt, dass im nächsten Jahr etwas weniger Neophyten wachsen und die heimische Pflanzenwelt verdrängen. Das Drüsige Springkraut konnte durch das stete Mähen in diesem Gebiet jedenfalls ausgerottet werden.

Wie alle Jahre ging es nach getaner Arbeit zum gemütlichen Teil beim Fritzebrünneli, wo das Grillfeuer bereits vorbereitet war.

Die Fotos sind grundsätzlich von Barbara Vontobel. Das Karpfenfoto ist von Thomas Hersche und das Bild des Einjährigen Berufkrauts ist vom Kanton Aargau.

Aktuelle Nachrichten