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Wanderung durchs Kaltbrunnental

Willy Lehmann
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(chm)

Nach zehn Monaten Coronapause konnte am Mittwoch, 25. August, endlich wieder zu einer ganztägigen Monatswanderung gestartet werden. Kurz nach 8 Uhr standen 28 Wanderinnen und Wanderer beim Bahnhof Killwangen bereit für eine Tour in die Nordwestschweiz. Genauer gesagt ins Kaltbrunnental, das mit seinen Höhlen eine einzigartige Karstlandschaft ist und eine der bedeutendsten prähistorischen Fundstätten in der Schweiz. Mit dreimal Umsteigen ging es mit der Bahn und anschliessend mit dem Postauto nach Meltingen zum Ausgangspunkt der Wanderung. Bei der Meltingerbrücke stieg man aus und kam nach wenigen Minuten ins Kaltbrunnental. Auf steinigen Wegen ging es nun dem Ibach entlang, einmal auf seiner linken, dann auf seiner rechten Seite. Vorbei an bis zu 60 Meter hohen, steilen Felswänden, unzähligen Höhlen in allen Grössen, umgestürzten und von Moos überwachsenen Bäumen marschierte man zum Weiler Schindelboden, wo der Mittagshalt vorgesehen war. Zum Schluss der Vormittagswanderung folgte ein kurzer Aufstieg zum Restaurant Kaltbrunnental, wo zum Mittagsessen aufgedeckt war. Mit etwas Verspätung setzte man sich zu Tisch und liess sich Salat, Schnitzel an Rahmsauce und Gemüse schmecken. Bald nach dem abschliessenden Kaffee wurde zur Nachmittagswanderung aufgerufen. Wiederum dem Ibach entlang wanderte man weiter bis zur Birs und konnte beim Vorbeigehen an einer Felswand im Chessiloch Malereien von Grenzsoldaten aus dem Ersten Weltkrieg bestaunen. Bald darauf war der Bahnhof Grellingen erreicht, wo es vor Abfahrt des Zuges noch zu einem Clacé oder zu einem kühlen Getränk reichte. Mit Umsteigen in Basel, Olten und Aarau brachte die Bahn die müde Wanderschar zurück nach Spreitenbach.

Wandergruppe Spreitenbach

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