samariterverein Wangen bei Olten
Wangner Samariter/innen unterwegs in der Ostschweiz

Marco von Arx
Drucken
Teilen
Bild: Marco von Arx

Bild: Marco von Arx

(chm)

Frühmorgens bestieg die Samariterschar den Kleinbus der Firma Born. Nach einem Kaffeehalt auf dem Golfplatz in Kemptthal ging es frisch gestärkt nach St.Gallen, wo wir im Stiftsbezirk, der 1983 ins Kulturerbe der UNESCO aufgenommen wurde, eine Führung hatten. Dabei erfuhren wir einiges über den St.Galler Klosterplan und Europa im frühen Mittelalter sowie über den Heiligen Gallus (gleichzeitig der Kirchenpatron Wangens und im Dorfwappen mit seinem Bären zusammen verewigt) und sein Kloster – eine 1400-jährige Kulturgeschichte. Die prunkvolle, beeindruckende Stiftsbibliothek mit ihrem reichen Bücherschatz widmet sich in ihrer Jahresausstellung (noch bis zum 7. November) dem Gebet. Nachdem wir noch kurz Zeit hatten, die imposante, barocke St.Galler Kathedrale zu besichtigen, setzten wir die Fahrt fort ins schöne, liebliche Appenzellerland bei prächtigem Sonnenschein und intakter Landschaft. Angekommen im Erlebnisrestaurant Schnuggebock in Teufen, knurrten unsere Mägen schon beträchtlich. In Grossmutters Bauernhaus erwartete uns dann tatsächlich ein urchig-feines Mittagessen. Wenn wir an die schmackhaften Appenzeller Schnitzel gefüllt mit Siedwurstbrät und Mostbröckli und an die Chäshörnli inklusive Apfelmus denken, läuft uns heute noch das Wasser im Munde zusammen. Nachdem die Samariterreisegruppe das nostalgische Bauernhaus, eingerichtet wie in der guten alten Zeit, und die liebliche Umgebung mit Tieren und viel Natur auskundschaftet hat, stand einer der Höhepunkte des ereignisreichen Tages auf dem Programm: der Besuch der amüsanten Schulstunde wie anno dazumal. Ausgerüstet mit Schulheften, Füllfeder und Tintelompe wurden wir von unserer Lehrerin, Rosa Messerli, bewertet und benotet. Dabei wurden unsere Lachmuskeln mächtig beansprucht! Die Samariter/innen erhielten allesamt neue Namen: Marili, Babette, Zischgeli, Berteli, Joggeli, Ignaz oder Kasper, um nur einige zu nennen. Als Erinnerung gab es zum Abschluss ein Gruppenfoto. Nach einer kleinen Stärkung – es war schliesslich durstiges Wetter – bestiegen wir den Kleinbus und kamen abends müde aber an schönen Erlebnissen reich in Wangen an. Unserer Reiseleiterin Helen sei herzlich gedankt für die erneut tadellose Organisation!

Übrigens: Infolge Mitgliederschwund und fehlendem Nachwuchs suchen wir dringend Samariterinnen und Samariter, damit Erste-Hilfe-Einsätze in Schule und bei den Dorfvereinen auch ab 2022, wo wir uns neu ausrichten müssen, weiterhin gewährleistet sind. Vorkenntnisse benötigt es nicht. Einzig Freude und Interesse, Mitmenschen und sich selber im Alltag und bei einem Notfall zu helfen.

Weitere Auskünfte erteilt gerne der Vereinspräsident Marco von Arx, 079 732 64 89, marco_vonarx@bluewin.ch

Aktuelle Nachrichten