Leserbeitrag
Parteiversammlung der SVP Gränichen

Bettina Collart
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Die Herbst-Parteiversammlung, die traditionell im Waldhaus Susten mit anschliessendem Nachtessen stattgefunden hat, wurde von einem sehr interessanten Referat über das in Gränichen geplante Demenzhaus, welches das Alterszentrum Schiffländi erweitern soll, eröffnet. Ruedi Widmer, der Präsident des Stiftungsrates, stellte das Projekt ausführlich vor. Die nach den neuesten Erkenntnissen geplante Anlage wird voraussichtlich Ende 2017 eröffnet. Anschliessend wurden die Traktanden der Einwohner- und der Ortsbürger- sowie der Kirchgemeindeversammlung durch den Parteipräsidenten Hans-Peter Steuri und Gemeinderat Ruedi Gautschi detailliert und fachkundig erläutert. Trotz massiver Anstrengungen aller Beteiligten und einer verstärkten und engagierten Zusammenarbeit mit der Finanzkommission muss leider zum zweiten Mal ein defizitäres Budget in Höhe von rund CHF 585‘000,- präsentiert werden, was aber für 2016 noch keinen Einfluss auf den Steuerfuss haben wird. Erfreulicherweise wird der Rechnungsabschluss 2015 am Ende voraussichtlich doch ausgeglichen sein. Vor allem die im Budget vorgesehene Fussgängerbrücke am Holtengraben wurde intensiv diskutiert mit dem Ergebnis, dass hier nochmals geprüft werden sollte ob dieses Projekt nicht günstiger verwirklicht werden könnte. Das Traktandum „Gemeindeordnung Anpassungen“ betrifft Änderungen im Vorgehen bei Einbürgerungen. Seit einer totalen Revision des Gesetzes über das Kantons- und Gemeindebürgerrecht per 1.1.2014 hat die Anzahl der Einbürgerungsgesuche sehr stark zugenommen und daher muss nach Lösungen gesucht werden. Neu würde über Einbürgerungsgesuche nicht mehr an der Gemeindeversammlung, sondern durch eine gemeinderätliche Kommission entschieden werden. Die SVP Gränichen hat mehrheitlich beschlossen diesen Antrag zu unterstützen. Anschliessend gab es die Informationen aus der Schulpflege (demnächst kann das Schulhaus Areal mit Kameras überwacht werden, Roger Gafner als neuer Leiter der Jugendarbeit hat sehr aktiv und innovativ begonnen und die Jugendarbeit in Gränichen hat durch ihn viele neue Impulse erhalten) und dem Gemeinderat (anfangs 2016 wird die Asylunterkunft an der Liebegg bezogen werden, das Projekt Werkhof ist noch nicht abgeschlossen). Der Parteivorstand bittet um eine rege Teilnahme an den bevorstehenden Versammlungen der Einwohner- und der Ortsbürger sowie der Kirchgemeinde.

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