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Projektwoche der Bez Windisch

Tino Lüscher
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Vom Val d ́Uina bis in den Nationalpark

Am Montagmorgen, 21. September 2015 um 07:00 Uhr, startete die Bezirksschule Windisch zum dritten Mal die Projektwoche Trekkinglager. Diesmal hatten sich vier Knaben und fünf Mädchen angemeldet. Die Gruppe fuhr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ins Engadin nach Sur-En, in der Nähe von Scoul. Von da machte sich unsere wackere Wandergruppe zu Fuss und mit dem Gepäck für die ganze Woche auf den Marsch. Durch das wunderschöne Val d ́Uina führte der Weg hinauf zum Schlinig Pass bis zum Etappenziel der Sesvenna Hütte. Gestärkt und ausgeruht ging es am nächsten Morgen bergauf über die Fuorcal Sesvenna (2819 m. ü. M.) nach S-Charl. Am dritten Tag kam wie angekündigt der Wintereinbruch! Wir staunten nicht schlecht, als wir aus dem Fenster unserer Unterkunft blickten und über 20 cm Neuschnee sahen. Unter diesen Bedingungen konnten wir unmöglich zu Fuss den Ofenpass erreichen. So entschieden wir uns mit Bus und Zug nach Zernez zu reisen, um dort das Nationalparkmuseum zu besuchen. Nach der interessanten Besichtigung fuhren wir mit dem Bus auf den tiefverschneiten Ofenpass. Nach dem Bezug der Unterkunft liess sich dann doch noch die Sonne blicken und lockte uns in die winterliche Natur. So machten wir uns für einmal ohne Rucksack auf eine Schneewanderung mit intensiver Schneeballschlacht. Per Zufall trafen wir noch auf zwei Jäger, welche uns spontan einluden mit ihrem Fernrohr mehrere Steinböcke und sogar einen Bartgeier in der Felswand zu bestaunen. Am zweitletzten Tag stand dann noch mal eine Gipfelbesteigung an. Das Ziel war der Piz Murter mit 2545 m. ü. M. Nach dem etwas gemütlicheren Vortag schafften alle mühelos die Besteigung und danach ging es nur noch bergab in die Cluozza Hütte. Nach einer etwas kalten Nacht waren alle froh, aufstehen zu dürfen, sich mit einem Frühstück zu stärken und den Weg zum letzten Ziel, dem Bahnhof Zernez, in Angriff zu nehmen. In gut zwei Stunden Marsch war das Endziel erreicht. Gesund, glücklich und sicherlich auch etwas erschöpft traten wir die Heimreise im Zug nach Brugg an.

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