Leserbeitrag
Reformierte Kirchgemeinde Frick

Fricker Juigendliche auf Zwinglis Spuren.

Marcel Siegrist
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Im Rahmen vom Projektunterricht der 7. und 8. Klassen machten Jugendliche unter Leitung von Pfarrerin Nadine Hassler Bütschi und Katechetin Judith Dick einen Ausflug nach Zürich und begaben sich auf die Spuren der Reformation, auf die Spuren von Zwingli.

Kennen Sie Zürich? Ich meine nicht das laute, moderne, teure Zürich der Bahnhofstrasse, sondern das ruhige, historische Zürich des Niederdorfes, der Kirchstrasse, der alten Judengasse. Das Zürich von Zwingli! Es ist eine Reise wert!

Auf kleinstem Raum wird die Geschichte der Schweizer Reformation erzählt: Die Predigerkirche, die zum Kornspeicher und dann wieder zur Kirche wurde; Das Haus von Christoph Froschau, wo das Wurstessen während der Fastenzeit stattfand und die erste deutsche Bibel (2 Jahre vor der Lutherbibel!) gedruckt wurde;

Die Häuser bei der Oberen Zäune, wo die Zürcher Ratsherren wohnten, die Zwingli und seine Idee unterstützten und die Reformation in Zürich zuliessen; Die Helfery, wo Zwingli mit seiner Anna lebte und viel Wohltätiges tat für die arme Bevölkerung.

Von hier zog er auch in den Kapeller Krieg aus.

Und schliesslich die Prophezey - die theologischen Brutstätte der damaligen Zeit und bis heute das theologische Seminar.

Höhenpunkt des Tages war dann die Führung im Grossmünster und die Besteigung des Turmes. Nach einem Abstecher zu den Chagall Fenstern im Fraumünster ging es zum Schluss ins „moderne, laute" Zürich zur Bahnhofstrasse und zum wohlverdienten Mittagessen.

Ein intensiver und interessanter Ausflug. Er wird auch im nächsten Jahr wieder angeboten - und wer Lust hat, kann auch dann gerne wieder mitkommen! (agf)

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