Leserbeitrag
Rein, Rüfenach: Ein feines und eindrückliches Fest in und um die reformierte Kirche Rein

Lotti Härdi
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Unter dem Leitgedanken „miteinander leben+feiern, glauben+tun“ fand am Wochenende in und um die reformierte Kirche Rein ein Fest statt, das von vielen Freiwilligen, den beiden Pfarrern und der Kirchenpflege der Kirchgemeinde Rein organisiert wurde.

(twr) Die Spiele auf der grossen Wiese neben der Kirche Rein waren aufgestellt, die Markstände standen im Höfli bereit für das „Bücherantiquariat“ und für den Verkauf feiner Brote und Zöpfe, vor allem jedoch für den Verkauf der Erzeugnisse, die die Kinder zusammen mit den Katechetinnen oder in Eigenregie hergestellt hatten.

Das Fest konnte beginnen.

Im offiziellen Teil begrüssten die beiden Pfarrer im Foyer der Kirche die neu in die Kirchgemeinde gezogenen Mitglieder, um anschliessend zusammen mit der ganzen Festgemeinde die renovierten Gebäude einzuweihen. Hell leuchtenden stehen die stattlichen Gebäude in einer Reihe vis-à-vis der Kirche: das Pfarrhaus, das so genannte Konfihüsli und das Wöschhüsli. Die letzten beiden Gebäude werden von Aktiven der Kirchgemeinde seit einiger Zeit wieder als Unterrichts-, Kurs-, Sitzungs- und Übungsraum genutzt oder auch für kleine Feiern. Es fehlte nur noch die offizielle Einweihung. Nun war es soweit: Drei Vertreter und Vertreterinnen aus drei Generationen standen bereit. Sie schnitten gleichzeitig das Baustellenband durch, das den Abschluss der Bauarbeiten symbolisierte. Umrahmt wurde der wichtige Akt durch Posaunenchor und Lieder, Rede und Gebete.

Für das Mittagessen war die Spuren-Gruppe besorgt. Die Kinder schwitzten zusammen mit den Leitenden der Gruppe neben dem Feuer. Die gebratenen Würste konnten ihre Kundinnen und Kunden unter einem Sonnendach essen – so angenehm. Eigentlich war die Blache als Regendach gedacht, das vorsorglich über Marktstände und Esstische aufgezogen worden war. Doch zur Freude aller blieb der angekündigte Regen aus.

Die Kinder erfreuten sich draussen. Sie verkauften ihre Werke, machten Salti in der Hüpfburg und schmausten die Mohrenköpfe, die ihnen nach gelungenem Wurf entgegengeschleudert wurden.

Am Abend luden die Jugendlichen ein zu ihrem ersten gemeinsamen Gottesdienst mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus der Kirchgemeinde Bözberg-Mönthal. Der Kirchenraum der Kirche Rein war in ein warmes, dämmriges Licht getaucht. Fetzige Musik und Lieder, Predigt und Gebete – fast alle Beiträge wurden gestaltet von Jungen für Junge. Anschliessend gab es im Foyer der Kirche Fingerfood und farbige Getränke. Auch diese waren hauptsächlich von jungen Leuten vorbereitet worden.

Während die Jungen ihren Abend bei einem Film ausklingen lassen konnten, taten dies die älteren Semester bei Kerzenlicht in der Bar „Jenseits von Gut und Böse“ im Pfarrhauskeller.

Am Sonntagmorgen eröffnete eine musikalische Matinée mit Gitarren- und Flötenduo, sowie einem Panflötensolo den zweiten Festtag. Beatles-Melodien und die Panflöte liessen gerade die älteren unter den Zuhörerinnen und Zuhörern schwelgen. Ein wahrhaft feiner Tagesbeginn!

Nach dem Gottesdienst, in dem die Pfarrer und die Kirchenpflege die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden mit einer Sonnenblume begrüssten, lud die Kirchgemeinde zum abschliessenden Mittagessen ein.

Klein, fein und eindrücklich, so wird das Fest vielen in Erinnerung bleiben

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