Leserbeitrag
Reise der Reformierten Kirche Frenkendorf-Füllinsdorf nach Flandern u. Brabant (Belgien)

Dieter Wundrak-Gunst
Drucken
Bilder zum Leserbeitrag
5 Bilder
IMG_2872.JPG Die Gruppe auf dem Weg in die Stadt (Brüssel)
IMG_2912.JPG Der Bahnhof in Antwerpen
IMG_2922.JPG Die Truppe im Bahnhof von Antwerpen
IMG_3198.JPG 3898 Das Rathaus in Leuven

Bilder zum Leserbeitrag

In einem bequemen Reisebus ging es los mit 30 Leuten auf die Reise von Frenkendorf nach Flandern. Am 1. Tag war es zunächst einmal Luxembourg und dort nahmen wir gemeinsam das Mittagessen ein. Und weiter ging dann die Fahrt nach Nivelles, was dann schon Belgien war. Dort besuchten wir die romanische Stiftskirche St.-Gertrud. Und das Ziel am Schluss des Tages war unser Hotel in Gent, wo wir 6 Nächte übernachteten.

Am 2. Tag ging es nach Tournai und zu Städten in Westflandern. Wir besuchten in Oudenaarde das spätgotische Rathaus. Und in einer anderen Stadt, Kortrijk, besichtigten wir den Beginenhof. Prächtige Wohn- und Zunfthäuser aus Gotik und Renaissance sahen wir nebst dem zauberhaften Grand’ Place. Und am Marktplatz von Ypern konnten wir mit der Tuchhalle, dem Rathaus und der Stadtkirche die Architektur vom Mittelalter gut dargestellt bekommen.

Am 3. Tag war die Weltstadt des Mittelalters angesagt. Brügge heisst sie. Es hat dort malerische Gassen und Kanäle, Giebelhäuser, Kirchen und Türme. So erhielten wir die Geschichte von Persönlichkeiten noch einmal zur Erinnerung, nämlich Michelangelos Brügger Madonna und das Grab Karls des Kühnen. Und im Jansspitaal sahen wir Hauptwerke von Hans Memling und im Groeninge-Museum Tafelbilder von Jan van Eyck und Rogier van der Weyden. Ja, dieser Tag war in der Tat die Kunst von Persönlichkeiten im Mittelalter. Auch genossen wir eine Wasserrad-Dampfschiff-Fahrt von Brügge nach Damme.

Der 4. Tag war dann etwas in Gent, dort wo wir ja auch unsere Zelte zum ÜBERNACHTEN aufgeschlagen hatten. Und so spricht man auch bei Gent von der Stadt der Türme. Wir sahen das Rathaus, dann auch noch den alten Hafen und die mächtige Burg Gravensteen. Und wer wollte, der konnte auch eine Fahrt auf dem Kanal unternehmen. Des weitern stand dann auch im Reiseplan, der Nachmittag steht jedem zur freien Verfügung. So taten es auch einige, sie ruhten sich von all dem was man so erlebte ein wenig aus.

Und am 5. Tag war die Hauptstadt von Belgien dran. Bruxelles heisst sie, die zugleich auch die Hauptstadt für die Länder der Europäischen Union ist. Den Grand Place zu erwähnen heisst, dass ihn sicher auch schon viele im Fernsehen gesehen haben. Vielleicht kann man dies noch erwähnen, dass um 1900 sich Brüssel neben Wien und Barcelona zu den Hauptstädten von Europa im Jugendstil zählten. Nur nebenbei sei hier auch erwähnt, so kann man auch in Riga (Lettland) solche wunderschönen Häuser mit dem Jugendstil bewundern.

So waren jetzt nur noch der 6. und 7. Tag auf dem Traktandum dieser Bildungsreise. Und so besuchte man am 6. Tag die Hafenstadt Antwerpen mit dem Grote Markt und seinen Gildehäusern nebst dem prächtigen Rathaus. So konnten wir auch Altarbilder von Rubens in der Liebfrauen Kathedrale bestaunen. Am 7. Tag rundeten die Stadt Mechelen und die Universitätsstadt Leuven (Löwen) alles wunderbar ab. Und mit dem Bus ging es dann wieder zurück nach Frenkendorf und Füllinsdorf.

Sagen wir als Schlussbetrachtung dies, wir haben nicht nur ein schönes Land mit all der Pracht seiner Kultur gesehen, nein wir waren auch eine Gemeinschaft, die sich sehr gut verstanden hat. Und so ist auch dem pensionierten Pfarrer Reiner Jansen, der Reiseleitung Timo Goldmann und dem Bus-Chauffeur vom Busunternehmen Birseck Reisen recht herzlich zu danken..

Dieter Wundrak-Gunst

.

Aktuelle Nachrichten