Leserbeitrag
Rohr lebt und ist aktiv wie eh und je!

2. Generalversammlung

Marcel Siegrist
Merken
Drucken
Teilen

Im dritten Jahr der Fusion mit Aarau, kamen die Mitglieder des Stadtteilvereins Aarau Rohr im Stäpflischulhaus zu ihrer 2. Generalversammlung zusammen. Mit lockeren Sprüchen führte der Präsdient Thomas Bürgisser die 60 Anwesenden durch den Abend. Er blickte auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Probleme mit dem Stadtrat hätte der Verein nicht gehabt, dafür stellten die Rohrer mit Befriedigung fest, dass das gesamte ehemalige Gemeindegebiet mit neuen Sitzbänken aus Douglasienholz bestückt worden sei. So hat sich die Hauptaktivität des alten Verkehrs- und Verschönerungsvereins Rohr doch noch ins neue Jahrtausend hinübergerettet. Aus dem alten «Dorfblatt Rohr» ist das «SprachRohr» des Stadtteilvereins geworden.

Das vergangene Jahr prägten erfolgreiche Aktivitäten: Am 1. August kam man zum Feiern unter den Linden zusammen, ein paar Wochen später festete man trotz schlechten Wetters in der Waldecke Hinterdorf und feierte improvisiert den Geburtstag einer der ältesten Rohrerinnen. Der Verein lud die Senioren 70+ zu einem Träff in die Auenhalle ein und das Wagnis eines klassischen Konzerts in der Kirche gelang bestens. Das Jahr schloss mit dem traditionellen Weihnachtsbaumverkauf und der Zopftour für die älteren Einwohner. Alle diese Anlässe stehen auch im kommenden Jahr auf dem Programm. Höhepunkt wird das Sommernachts- oder Beizlifest vom 24./25. August mit einem Drehorgelfestival sein. Im November darf man nach dem klassischen «Winterwunderland» die «tacchi alti» geniessen. Und neu erhält man am Weihnachtsbaumverkauf eine Gratisbratwurst.

Der Verein hat gut gewirtschaftet und die Rechnung 2011 schloss sogar mit einem kleinen Überschluss ab. Wegen des Sommernachtsfestes ist dafür im laufenden Jahr mit einem Aufwandüberschuss zu rechnen. Alle Vorstandsmitglieder wurden mit Applaus für zwei Jahre wiedergewählt, worauf der Präsident den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern ein «Merci» in Schokoladenform schenkte und auf den Internet-Auftritt hinwies.

Die Vereinsmitglieder liefen nach einer Stunde nicht einfach auseinander, sondern man stand noch lange beim gespendeten Apéro zusammen und verhandelte Stadtteil-Neuigkeiten. (ly)