Leserbeitrag
Romreise der Ministranten Muri-Aristau-Beinwil

Marcel Siegrist
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Bilder zum Leserbeitrag

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Alle zwei Jahre steht für die älteren Ministranten des Seelsorgeverbands Muri-Aristau-Beinwil eine mehrtägige Städtereise an. Dieses Jahr führte sie in die „Ewige Stadt“, nach Rom.

Am Freitag, dem 27. September flogen wir gegen Abend nach Rom, wo wir danach mit dem Taxi zu unserer Unterkunft fuhren. Für jene, welche den römischen, innenstädtischen Verkehr noch nicht kannten, war dies eine sehr amüsante Fahrt. Nach der Ankunft konnten noch erste Eindrücke der Ewigen Stadt bei Nacht gesammelt werden.

Am Samstag stand das antike Rom (Kapitol, Forum Romanum, Kolosseum, etc.) auf den Programm sowie am Nachmittag noch ein paar Kirchen. Am imposantesten war dabei wahrscheinlich die Basilica San Clemente, welche aus drei übereinander gebauten Kirchen (1. JH, 4. JH und 12. JH) besteht, die allesamt besichtigt werden konnten.

Am Sonntag besuchten wir eine Eucharistiefeier in einer der über 500 Kirchen Roms und besuchten dabei den Gottesdienst der Amerikanischen Gemeinde von Santa Susanna. Anschliessend wollten wir noch das Angelus-Gebet des Papstes auf dem Petersplatz besuchen und staunten nicht schlecht, als der Petersplatz und grosse Teile der Via della Conciliazione mit Menschen gefüllt waren. Der Papst feierte einen ausserordentlichen Gottesdienst; und als kontaktfreudiger Mensch drehte es selbstverständlich eine Runde bis hinunter zu uns, so dass wir ihn aus nächsten Nähe zu sehen bekamen.

Am Nachmittag schauten wir uns zusammen mit der Ministrantengruppe aus Kerns (OW) bei einem Spaziergang durch Rom das Romantische Rom (Engelsburg, Piazza Navona, Pantheon, Fontana di Trevi, Spanische Treppe) an.

Am Montag war früh aufstehen angesagt, denn wir durften im Petersdom, direkt neben dem Grab von Petrus, privat eine Heilige Messe feiern. Später konnten wir die Kuppel vom Petersdom besuchen und wurden anschliessend von einem aktuellen Schweizergardisten durch das Quartier der Schweizergarde geführt.

Der Nachmittag stand uns zur freien Verfügung, was u. a. dazu genutzt wurde, die Vatikanischen Museen zu besuchen.

Der Dienstag stellte sich als einiges anspruchsvoller heraus als ursprünglich geplant. Die öffentlichen Verkehrsmittel von Rom hatten ‚sciopero‘, was so viel wie Streik bedeutet, ausgerufen. Wir wussten nicht, ob und wie die Verkehrsmittel fuhren. Zum Glück fanden wir immer auf einem Weg an unser Ziel. Am Morgen besuchten wir die Basilica di San Giovanni in Laterano, die eigentliche Hauptkirche der Christenheit, und am Nachmittag die Calixuskatakomben.

Am Mittwoch ging es dann schlussendlich auch schon wieder nach Hause.

Es war eine interessante, aber auch eine anstrengende Reise. Im Hinblick auf die Pfarreireise im nächsten Jahr dürfte Diakon Armando Auf der Maur seine Arbeit als Touristenführer hervorragend im Griff haben. Davon durften wir uns überzeugen. Danke!

(Teilnehmende Ministranten)